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Sonstiges

Jahreshauptversammlung des LAV Rheine: Blick zurück und voraus

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßte die Vorsitzende des LAV Rheine, Anna Feldmann-Hilger, zahlreiche Mitglieder in den Räumen des Kooperationspartners WSV Rheine. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der Vorjahresversammlung zog die Vorsitzende ein breites Resümee über ein ereignisreiches Vereinsjahr.

Der Verein blickt auf eine stabile Mitgliederbasis von rund 250 Mitgliedern zurück. Im Kinder- und Jugendbereich engagieren sich 14 ausgebildete Trainer und 14 Trainerhelfer in sechs Trainingsgruppen, von der U6 (ab 3 Jahre) bis zur U18. In den jüngeren Gruppen bestehen große Wartelisten; einige Gruppen zählen bis zu 25 Kinder. Im Seniorenbereich ergänzen die Sportabzeichen-Gruppe, die Masters, ein Walking- und Lauftreff sowie eine Walking-Football-Gruppe das Angebot. Das Vereinskonzept im Wettkampfsport trägt zunehmend Früchte: 2025 wurden 46 Kreismeistertitel errungen, mehrere Athleten platzierten sich bei den Westfalen- und Münsterlandmeisterschaften unter den besten Acht. Pius Reekers stellte zudem einen Kreisrekord über 800m in der M8 auf. Drei Athleten der U16 wurden zum Stützpunkttraining Lauf eingeladen, und für die U16/18 fand ein Trainingslager statt. 85 Sportlerinnen und Sportler erwarben das Sportabzeichen in Gold, Silber und Bronze.

Besondere Anerkennung erhielten zwei langjährige Vereinsmitglieder: Annalena Schröder wurde für ihr intensives Engagement als Trainerin und bei der Sportabzeichenabnahme mit dem Ehrenamtspreis des DLV geehrt. Klaus Tewes erhielt den Ehrenamtspreis des KLA-Kreis Steinfurt für seine jahrelange Vereinsarbeit.

Ein besonderer Meilenstein war die Einweihung des erweiterten Gerätehauses im Jahnstadion — realisiert mit Förderung der Stadt Rheine und dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, gefeiert gemeinsam mit dem 30-jährigen Vereinsjubiläum. Der Kassenbericht von Schatzmeister Christoph Bursch wies einen geplanten Verlust aus, der durch die Investitionen ins Gerätehaus bereits im Haushaltsplan berücksichtigt war. Der Haushaltsplan 2026 sieht einen auskömmlichen Haushalt mit Rücklagenbildung vor. Um dies zu erreichen, wird der Mitgliedsbeitrag ab dem 1. April um 2 Euro je Monat erhöht. Hintergrund sind unter anderem eine Verdopplung des FLVW-Verbandsbeitrags bis 2027, steigende Startgebühren und Hallennutzungskosten sowie höhere Aufwandsentschädigungen für Trainer.

Bei den Vorstandswahlen wurden Anna Feldmann-Hilger als 1. Vorsitzende, Franziska Pott als 2.  stellvertretende Vorsitzende, Christoph Bursch als Schatzmeister, Rolf Stockel als stellvertretender Schriftführer sowie Katja Schröder als Beisitzerin außersportliche Aktivitäten bestätigt bzw. wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Elisabeth Richter als Beisitzerin Pressearbeit, Christine Richter als Beisitzerin Medien, Stefan Schröder als Beisitzer Sportliche Leitung und Jonas Hilling als Gerätewart. Mit herzlichem Dank verabschiedete die Versammlung die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Katja Wasmuth und Steffi Willmann für ihre hervorragende Arbeit als Verantwortliche der Sportlichen Leitung.Sie waren Ansprechpartner der Trainer, hatten den Überblick über die Trainingsgruppen und immer ein offenes Ohr bei Problemen, Anregungen oder Kritik oder Lob im Zusammenhang mit der Trainerarbeit.  Zum Abschluss der Versammlung wurden die Sportabzeichen verliehen und ein Ausblick auf die Planungen 2026 gegeben — darunter das Schüler- und Seniorensportfest sowie Maßnahmen zur weiteren Zukunftssicherung des Vereins.

v.l.n.r. Stefanie Schlingmann, Wolfgang Bursch, Andrea Awad Hartmann, Nicola Berghaus, Annalena Schröder, Julia Scheinert, Katja Schröder, Ludger Hilger, Elisabeth Richter, Rolf Stockel, Günter Kampka, Anna Feldmann-Hilger, Stefan Schröder, Klaus Tewes

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Wettkampf

Gelungenes Vielseitigkeitssportfest in Ibbenbüren  

Der LAV Rheine nahm mit viel Einsatz und großer Motivation am Vielseitigkeitssportfest teil und konnte dabei starke Ergebnisse erzielen. In der Altersklasse U10 ging eine Mannschaft an den Start, während der Verein in der U12 gleich mit zwei Teams vertreten war. 

Der Wettkampf orientierte sich am Konzept der Kinderleichtathletik, bei dem die Kinder in den drei Bereichen Laufen, Springen und Werfen antreten und dabei möglichst vielseitige Fähigkeiten unter Beweis stellen. Entsprechend abwechslungsreich gestalteten sich die Disziplinen des Sportfestes. Im Bereich Sprint und Lauf stand die Sprint-Hindernisstaffel auf dem Programm, bei dem vor allem ein schneller Staffelstabwechsel gefragt war. Jedes Kind musste einmal eine Hindernisstrecke und einmal die Sprintstrecke durchlaufen.  

Im Sprungbereich konnten die jungen Athletinnen und Athleten ihre Sprungkraft im Hoch-Weitsprung zeigen. Hier mussten die Kinder verschiedene Höhen überwinden, ohne die Latte zu reißen.   

Der Wurfbereich wurde durch den Wurf eines Wurfstabes abgedeckt. Hier kam es neben der Kraft vor allem auf die richtige Technik und einen guten Bewegungsablauf an, um möglichst große Weiten zu erzielen. 

Zuletzt mussten sich die jungen AthletInnen in einer Biathlon Staffel mit den anderen Teams messen, bei der es nicht nur auf die Ausdauer ankam, sondern auch auf zielgenaues werfen. 

Die Teams des LAV Rheine zeigten in allen Disziplinen großen Einsatz, Teamgeist und viel Freude am Wettkampf. Besonders erfolgreich verlief der Tag für eine der beiden U12-Mannschaften, die sich mit konstant guten Leistungen in den einzelnen Disziplinen einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung sichern konnte. 

3. Platz der U12: Henrik Uekötter, Pius Reekers, Bela Köster, David Schlee, Sofia Bushev und Anni Reekers

Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem der Teamgedanke im Vordergrund: Gemeinsam wurde angefeuert, mitgefiebert und jeder Punkt für die Mannschaft erkämpft. Das Vielseitigkeitssportfest bot damit ideale Bedingungen für einen gelungenen Wettkampftag und wertvolle Erfahrungen für die jungen Nachwuchsathletinnen und -athleten des LAV Rheine. 

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Wettkampf

Bronze und Kreisrekord: Feldmann-Hilger glänzt bei Deutscher Masters-Meisterschaft

LAV-Athletin wirft in Düsseldorf starke 26,15 Meter und startet mit persönlicher Bestleistung seit sieben Jahren in die neue Saison.

Großes Teilnehmerfeld in Düsseldorf

Ein beeindruckender Start in das internationale Masters-Leichtathletikjahr gelang Anna Feldmann-Hilger vom LAV Rheine bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf. In der Leichtathletikhalle und auf den Wurfplätzen im Arena-Sportpark trafen sich an drei Wettkampftagen insgesamt 1086 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland, um ihre nationalen Titelträger zu ermitteln.

Starke Ausgangsposition im Teilnehmerfeld

Für Feldmann-Hilger begann der Wettkampf bereits mit einer vielversprechenden Ausgangsposition: Mit einer Qualifikationsleistung von 25,01 Metern aus der aktuellen Saison 2025/2026 war sie mit der drittbesten Vorleistung im Teilnehmerfeld der W60 angereist. In den vergangenen Jahren gehörte die Diskuswerferin regelmäßig zur Spitze in Westfalen und bestätigte diese Rolle nun auch auf nationaler Bühne.

Ruhige Vorbereitung und professionelle Wettkampfatmosphäre

Ruhig, konzentriert und bestens vorbereitet ging die Athletin des LAV Rheine in den Wettkampftag. Die Organisation der Meisterschaften präsentierte sich professionell und reibungslos – unterstützt von erfahrenen Kampfrichtern und einem eingespielten Organisationsteam. Für die Werferinnen begann der Sonntag früh: Bereits 90 Minuten vor Wettkampfbeginn mussten die Teilnahme bestätigt und die Wettkampfgeräte kontrolliert werden. Um 9.30 Uhr fiel schließlich der erste Diskuswurf der Konkurrenz.

Traumstart gleich im ersten Versuch

Gleich im ersten Versuch gelang Feldmann-Hilger ein Auftakt nach Maß: Mit starken 26,15 Metern schleuderte sie den Diskus so weit wie seit sieben Jahren nicht mehr und setzte sich zunächst an die Spitze des Feldes. Die Freude über diesen gelungenen Einstand war entsprechend groß. Gleichzeitig verbesserte sie mit dieser Leistung ihren eigenen Kreisrekord in der W60 um mehr als einen Meter.

Anna Feldmann-Hilger (LAV Rheine) überzeugte bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf mit 26,15 Metern im Diskuswurf und gewann damit die Bronzemedaille sowie einen neuen Kreisrekord in der W60.

Hochkarätige internationale Konkurrenz

Besonders bemerkenswert: Feldmann-Hilger war die älteste Athletin im Teilnehmerfeld der W60 und traf auf hochkarätige internationale Konkurrenz. Mit am Start war unter anderem Christine Ecker vom LA Team Saar, eine der erfolgreichsten deutschen Masters-Leichtathletinnen in den Wurfdisziplinen. Die Homburgerin, die für ihren Stammverein LC DJK Erbach startet, ist mehrfache Welt- und Europameisterin im Diskuswurf. Ebenfalls im Feld stand Ellen Weller von der MTG Mannheim, ebenfalls international erfolgreiche Masters-Athletin.

Spannender Wettkampf

Lange Zeit lag Feldmann-Hilger mit ihrem starken ersten Versuch sogar auf Silberkurs. Erst im vierten Durchgang konnte Ellen Weller mit einem weiteren gültigen Versuch noch an der LAV-Athletin vorbeiziehen und sie knapp vom zweiten Podestplatz verdrängen. Feldmann-Hilger zeigte dennoch eine bemerkenswerte Serie: Mit Würfen von 25,27 Metern und 24,06 Metern bestätigte sie eindrucksvoll ihre stabile Form. Beide Weiten hätten für die Bronzemedaille gereicht.

Der Abstand zum restlichen Feld war dabei deutlich: Auf Rang vier lag die Konkurrenz fast vier Meter zurück – ein klares Zeichen für die starke Leistung der Rheinenserin in diesem hochklassig besetzten Wettbewerb.

Siegerehrung
Ellen Weller (MTG Mannheim) 2. Platz, Christine Ecker (LA Team Saar/ LC DJK Erbach 1. Platz, Anna Feldmann-Hilger (LAV Rheine) 3. Platz

Starker Auftakt und Blick auf die Sommersaison

Gleichzeitig erfüllte sie mit ihren Würfen souverän die Qualifikationsnorm für die Deutschen Masters-Meisterschaften im Sommer, die vom 17. bis 19. Juli 2026 in Mönchengladbach stattfinden werden.

Mit der Bronzemedaille, dem neuen Kreisrekord und ihrer besten Leistung seit sieben Jahren gelang Anna Feldmann-Hilger damit ein beeindruckender Auftakt in die neue Saison und zugleich eine weitere Bestätigung ihrer konstant starken Leistungen im Masters-Diskuswurf.

Für den LAV Rheine bedeutet der überzeugende Auftritt einen weiteren Beleg für die erfolgreiche Arbeit im Masters-Bereich – und für Anna Feldmann-Hilger einen motivierenden Start in eine vielversprechende Saison.

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Wettkampf

Starker Auftritt des LAV Rheine bei den Hallenkreismeisterschaften in Ibbenbüren

Bei den Hallenkreismeisterschaften in Ibbenbüren präsentierte sich der LAV Rheine mit zahlreichen Nachwuchsathletinnen und -athleten in starker Form. Viele persönliche Bestleistungen, mehrere Podestplätze und gleich mehrere gelungene Wettkampfpremieren sorgten für zufriedene Gesichter im Lager der jungen LAV Athleten und Athletinnen.

Über 50 Meter zeigte die Altersklasse M11 ein geschlossen starkes Bild. Luc Rohlf steigerte sich im Sprint um 0,07 Sekunden auf nun 8,78 Sekunden und erreichte damit einen hervorragenden fünften Platz. Henrik Uekötter glänzte bereits im Vorlauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 8,57 Sekunden. Im Endlauf bestätigte er mit 8,69 Sekunden seine starke Form und sicherte sich Platz drei. Für eine besondere Geschichte sorgte Bela Köster: Bei seinem allerersten Wettkampf überhaupt schaffte er direkt den Sprung ins Finale. Dort lief er starke 8,75 Sekunden und belegte einen ausgezeichneten vierten Platz.

Im Hochsprung feierten alle Jungen der M11 ihre Premiere in dieser Disziplin. Besonders beeindruckend war Bela Köster, der mit übersprungenen 1,20 Metern nicht nur eine starke Leistung zeigte, sondern sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz sicherte. Henrik Uekötter wurde mit 1,11 Metern Dritter, Luc Rohlf belegte mit 1,08 Metern Rang vier. Levin hatte an diesem Tag leider Pech und blieb ohne gültigen Versuch.

Auch im Weitsprung überzeugten die LAV-Athleten. Bela Köster sprang mit 3,65 Metern auf Rang zwei. Luc Rohlf zeigte konstante Versuche um die 3,50 Meter und landete mit 3,51 Metern nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung auf Platz drei. Henrik Uekötter erreichte mit 3,17 Metern Rang vier. Levin kam mit 2,21 Metern auf Platz sieben.

In der Altersklasse W12 bestritt Ella-Marie Neumann ihren ersten Wettkampf. Mit 2,66 Metern im Weitsprung belegte sie Rang zwölf und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung.

Auch in der M10 stand für Eric Schlingmann die Premiere bei einem Hallenwettkampf an. Über 50 Meter lief er im Vorlauf 9,76 Sekunden und verpasste damit knapp den Finaleinzug. Im Weitsprung erreichte er mit 2,55 Metern einen soliden achten Platz.

In der W10 gingen Rieke Emsmann und Katharina Strutz über 50 Meter an den Start. Mit 9,24 Sekunden beziehungsweise 9,36 Sekunden zeigten beide gute Leistungen im Vorlauf, auch wenn es diesmal noch nicht für das Finale reichte.

Katharina Strutz, Ella Neumann, Rieke Emsmann, Bela Köster, Eric Schlingmann, Luc Rohlf, Henrik Uekötter und Levin Müller.

Die Hallenkreismeisterschaften in Ibbenbüren waren für den LAV Rheine ein rundum erfolgreicher Wettkampf. Neben Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen standen vor allem zahlreiche gelungene Premieren im Mittelpunkt. Der Nachwuchs des LAV Rheine zeigte großen Einsatz, viel Talent und machte Lust auf die kommenden Wettkämpfe der Saison.

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Sonstiges Training

Sicherheit hat Vorrang: LAV Rheine schult Trainer im Notfalltraining für Kinder

Beim LAV Rheine steht die Gesundheit und Sicherheit seiner Sportlerinnen und Sportler an erster Stelle. Deshalb führte der Verein am vergangenen Freitag bereits zum zweiten Mal seit 2024 eine vereinsinterne Erste-Hilfe-Schulung für Trainerinnen und Sporthelferinnen durch. Insgesamt nahmen 20 Teilnehmende aus allen Trainingsgruppen an der Fortbildung teil.

Geleitet wurde die praxisnahe Schulung von Bernd Goeke (39), Notfallsanitäter und ausgewiesener Experte in der Notfallausbildung. Seit 2012 ist er im aktiven Rettungsdienst tätig, bildet seit 2019 Nachwuchskräfte an der Akademie der Mathias-Stiftung Rheine aus und verfügt über langjährige Erfahrung im Sanitätsdienst im Kreis Steinfurt. Darüber hinaus ist er zertifizierter ACLS-Instruktor der American Heart Association sowie geprüfte Erste-Hilfe-Lehrkraft. Mit seiner Ausbildungseinrichtung „1st Help“ steht er für moderne und praxisorientierte Notfalltrainings.

Unter dem Schwerpunkt „Notfalltraining Kind – von der Praxis für die Praxis“ vermittelte Goeke den Teilnehmenden wichtiges Wissen für den Trainingsalltag. Neben rechtlichen Grundlagen und der Frage „Was ist Erste Hilfe?“ standen Themen wie Notruf absetzen, Vitalwerte, Herz-Kreislauf-System, lebensbedrohliche Erkrankungen, Verletzungsversorgung, Basis-Checks, Lagerungsarten, Reanimation und Defibrillation auf dem Programm. Theoretische Einheiten und praktische Übungen wechselten sich dabei ab und sorgten für eine abwechslungsreiche und realitätsnahe Schulung.

Ziel der Fortbildung war es, den Trainer*innen Sicherheit und Handlungskompetenz im Umgang mit gesundheitlichen Notfällen zu vermitteln – Situationen, die im Trainings- und Wettkampfbetrieb jederzeit eintreten können.

Mit der regelmäßigen Durchführung solcher Schulungen unterstreicht der LAV Rheine seinen hohen Anspruch an verantwortungsvolle Vereinsarbeit. Die kontinuierliche Qualifizierung der Übungsleitenden ist für den Verein ein zentraler Baustein, um Sportangebote nicht nur leistungsorientiert, sondern auch sicher und gesundheitsbewusst zu gestalten.

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Training Wettkampf

LAV Rheine überzeugt bei Hallenkreismeisterschaften in Ibbenbüren 

Die Kreissporthalle in Ibbenbüren ist seit Jahrzehnten traditioneller Austragungsort der Hallen-Kreismeisterschaften – und auch in diesem Jahr wurde sie wieder zum Treffpunkt der regionalen Leichtathletikszene. Mit insgesamt 23 gemeldeten Athletinnen und Athleten präsentierte sich der LAV Rheine an beiden Wettkampftagen als geschlossene, generationenübergreifende Einheit – und das mit großem sportlichen Erfolg

Am ersten Wettkampftag gingen die Altersklassen ab U18 sowie die “Masters” an den Start. Bereits hier sammelten die Blau-Weißen sieben Kreismeistertitel und einen Vizetitel – dazu zahlreiche persönliche Bestleistungen und starke Saisonauftaktleistungen. 

Jana Rode mit beeindruckendem Doppelsieg 

Im Mittelpunkt stand Jana Rode (WU18), die ihre starke Winterform eindrucksvoll bestätigte. Über 60 Meter zog sie als Vorlaufschnellste souverän ins Finale ein und sicherte sich dort in 8,48 Sekunden den Titel.  

Zwischen Vor- und Endlauf stand der Weitsprung an – und auch hier zeigte sie eine deutliche Leistungssteigerung. Schon im ersten Versuch übertraf sie ihre bisherige Bestmarke (4,44 m) klar, ehe sie im fünften Durchgang mit 4,78 Metern ihren zweiten Kreismeistertitel perfekt machte. 

Starke Masters-Gruppe setzt Ausrufezeichen 

Einmal mehr bewies die “Masters-Gruppe” des LAV Rheine, dass Leichtathletik ein Sport aller Generationen ist. Sebastian Schlingmann gewann in seiner Altersklasse M45 die 60 Meter in 9,15 Sekunden und knüpfte damit nahtlos an seine starken Leistungen aus dem Vorjahr an. 

Im Kugelstoßen sicherte sich Siegmar Schröder (M50) mit 8,45 Metern den Titel. Ludger Hilger (M60) übertraf mit 9,38 Metern sein Ziel von neun Metern deutlich und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 20 Zentimeter. Ein ungültiger sechster Versuch verhinderte sogar noch eine größere Überraschung – der führende Athlet lag bei 9,86 Metern. 

Große Freude herrschte bei Elli Richter, die sich mit 7,78 Metern erstmals den Kreismeistertitel in der Frauenklasse sicherte. Auch Anna Feldmann-Hilger (W60) durfte jubeln: Mit 8,16 Metern stieß sie so weit wie seit 2020 nicht mehr und gewann ihre Altersklasse souverän – nur 27 Zentimeter fehlten zur DM-Norm. Bemerkenswert: Eigentlich ist sie als LAV-Vorsitzende vor allem im Diskuswurf aktiv. 

Jana Rode (v.l.), Siegmar Schröder, Elli Richter, Sebastian Schlingmann, Anna Feldmann-Hilger, Ludger Hilger und Eva Berghaus

Nachwuchs überzeugt am zweiten Wettkampftag 

Am zweiten Tag standen die jüngeren Altersklassen im Mittelpunkt – und auch hier wusste der LAV Rheine zu überzeugen. In der M15 feierte Emil Lorenz einen gelungenen Einstieg in die neue Saison. Nach längerer Wettkampfpause und erstmals wieder in anderen Disziplinen als der Langstrecke überzeugte er mit zwei persönlichen Bestleistungen: 8,30 Sekunden über 60 Meter und 4,75 Meter im Weitsprung. 

In der W15 präsentierte sich das LAV-Trio stark: Anni Hagspihl zeigte einen gelungenen Saisoneinstieg im 60m Sprint und im Weitsprung (9,18 s / 4,03 m) mit guter Stimmung und soliden Leistungen. Eva Berghaus lief die 60 Meter in 9,16 Sekunden und glänzte besonders im Kugelstoßen mit 9,05 Metern – erstmals durchbrach sie die Neun-Meter-Marke und gewann zudem den Dreisprung ihrer Altersklasse. Lea Bouhier sprang im Hochsprung mit 1,52 Metern zu einer neuen persönlichen Bestleistung und überquerte erstmals die 1,50-Meter-Marke – entsprechend groß war die Zufriedenheit nach einem rundum gelungenen Wettkampf. 

Auch in der W13 fielen Bestleistungen: Hannah Greskamp sprintete die 60 Meter in 10,08 Sekunden (PB), sprang 3,90 Meter weit – ebenfalls persönliche Bestleistung und nur knapp am Podium vorbei – und stieß die Kugel auf 5,70 Meter. Mathilda Welling erreichte 10,35 Sekunden über 60 Meter, 3,23 Meter im Weitsprung und 5,00 Meter im Kugelstoßen. 

Eva Berghaus (v.l.), Anni Hagspihl, Lea Bouhier, Hannah Greskamp, Emil Lorenz und Mathilda Welling

Teamgeist als Erfolgsfaktor 

Neben Titeln und Bestleistungen war es vor allem die Atmosphäre, die diese Hallenkreismeisterschaften prägte: gegenseitige Unterstützung, gemeinsames Anfeuern und das Motto „zusammen lachen, kämpfen, unterstützen – egal ob’s läuft oder nicht“. 

Die sieben Kreismeistertitel, der Vizetitel und die vielen persönlichen Erfolge sind nicht zuletzt das Ergebnis engagierter und kontinuierlicher Trainerarbeit. Der LAV Rheine zeigte in Ibbenbüren eindrucksvoll, wie vielseitig und lebendig Leichtathletik sein kann – vom Nachwuchs bis in die Mastersklassen. 

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Wettkampf

Starker Auftritt des LAV Rheine bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften

Dortmund/Rheine – In den vergangenen zwei Wochen war der LAV Rheine bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit mehreren jungen Athletinnen vertreten. Auch wenn es diesmal noch nicht für Podestplätze reichte, überzeugten die Nachwuchstalente mit starken Leistungen, persönlichen Erfolgen und wertvollen Erfahrungen auf Landesebene.

Allen voran zeigte Jana Rode (Jahrgang 2011) eine sehr gute Leistung über die 200 Meter. In 27,35 Sekunden steigerte sie ihre erst im Dezember aufgestellte persönliche Bestzeit um mehr als zwei Zehntelsekunden. Die Freude über diese deutliche Verbesserung war entsprechend groß. Am Ende bedeutete die Zeit Platz 16, der Einzug ins Finale blieb ihr zwar noch verwehrt, doch gerade im ersten Jahr der Altersklasse U18 ist die Konkurrenz besonders stark. Die Leistung zeigt jedoch, dass Jana auf einem sehr guten Weg ist.

Auch im Dreisprung war Jana Rode am Start. Mit 10,08 Metern belegte sie Platz 8, zeigte sich mit dem Ergebnis jedoch nicht ganz zufrieden. Unterschiedliche Anlaufrhythmen bei den einzelnen Sprüngen verhinderten eine bessere Weite, sodass sie hinter ihren eigenen Erwartungen blieb. Dennoch sammelte sie wichtige Wettkampferfahrung auf hohem Niveau.

Keerthana Viswanathan (ebenfalls Jahrgang 2011) stellte sich der starken Konkurrenz über die Mittelstrecke. Nach einer krankheitsbedingten Trainingspause war sie gerade rechtzeitig wieder fit geworden, merkte im Rennen jedoch, dass ihr zuletzt ein wenig die Trainingskonstanz gefehlt hatte. In 7:11,96 Minuten erreichte sie dennoch einen hervorragenden 4. Platz. Zwar lag sie damit deutlich über ihrer persönlichen Bestzeit, doch eine Urkunde bei Westfälischen Meisterschaften nimmt man selbstverständlich gerne mit – gerade unter diesen Voraussetzungen.

Im Dreisprung der weiblichen Jugend zeigte zudem Eva Berghaus eine solide Vorstellung. Mit 9,07 Metern belegte sie Platz 5 und konnte sich dabei um acht Zentimeter verbessern, was eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Entsprechend zufrieden fiel ihr Fazit aus, auch wenn noch Luft nach oben bleibt.

Jana Rode & Eva Berghaus

Insgesamt unterstrichen die jungen Athletinnen des LAV Rheine einmal mehr, dass sie auf eine sehr starke Hallensaison zurückblicken können – und dass trotz nicht immer einfacher Trainingsbedingungen. Besonders das Stützpunkttraining Lauf in Münster wird von Keerthana Viswanathan intensiv genutzt und zeigt bereits erkennbare Fortschritte.

Ein großer Anteil an der positiven Entwicklung liegt zudem beim engagierten Trainerteam: Annalena Schröder und Jonas Hilling leisten hervorragende Arbeit und begleiten den Nachwuchs mit viel Fachwissen und Einsatz. Darüber hinaus läuft auch die Nachwuchsarbeit im LAV Rheine auf Hochtouren. Durch die Ausbildung immer weiterer TrainerInnen und TrainerhelferInnen werden die Trainingsbedingungen kontinuierlich verbessert und die sportliche Entwicklung nachhaltig gefördert.

Die Ergebnisse aus Dortmund machen deutlich: Der LAV Rheine ist mit seinem jungen Team auf einem sehr guten Weg – und die kommenden Jahre versprechen noch viele weitere sportliche Erfolge.

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Sonstiges

Ehrenamtspreis für Klaus Tewes

Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, wurde Klaus Tewes vom LAV Rheine im Rahmen der Leichtathletik-Kreistagung des FLVW-Kreises Steinfurt/Tecklenburg mit dem Ehrenamtspreis Leichtathletik 2025 ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Vereinsheim des SV Mesum statt und erfolgte durch Stefan Blase, Kreisleichtathletikobmann des Kreises Steinfurt.

Auszeichnung und Engagement: Klaus Tewes, stellvertretender Vorsitzender des LAV Rheine seit 2014, wurde für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Leichtathletik geehrt. Er begleitete neben seinen eigenen Kindern auch andere Kinder auf Wettkämpfen und organisierte viele verschiedene Veranstaltungen, sowie Wettkämpfe. Der Preis würdigt sein langjähriges Engagement, das auch über den Sport hinausgeht.

Werdegang und Persönlichkeit: Tewes ist seit 2014 im Vorstand des LAV Rheine aktiv und engagierte sich zusätzlich seit 1990 in der Litauenhilfe St. Antonius Rheine sowie seit 2010 im Kirchenvorstand St. Antonius Rheine. Klaus Tewes zeichnet sich durch eine klare, sachliche Meinung aus, die die Vereinsarbeit des LAV Rheine nachhaltig unterstützt. Seine besonnene Art hilft bei Entscheidungen in Sitzungen und praktischen Aufgaben in der Veranstaltungs- und Trainingsorganisation.

Der Ehrenamtspreis Leichtathletik 2025 des FLVW wird bereits zum 7. Mal vergeben, um ehrenamtliches Engagement im Vereins-, Trainings- und Wettkampfbetrieb anzuerkennen. Die Leichtathletik-Kreise nominieren Preisträger aus Vorschlägen der Vereine.

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Wettkampf

Starker Jahresabschluss für den LAV Rheine beim Silvesterlauf in Altenrheine 

Einen rundum gelungenen sportlichen Jahresabschluss feierte der LAV Rheine beim traditionellen Silvesterlauf in Altenrheine. Mit insgesamt 71 Voranmeldungen stellte der Verein nicht nur das größte Teilnehmerfeld, sondern überzeugte auch mit zahlreichen Spitzenplatzierungen in nahezu allen Altersklassen. 

Besonders beeindruckend präsentierte sich der Nachwuchs des LAV Rheine. Im Schülerlauf der Altersklasse U8 erreichte Emma Kutzner einen starken dritten Platz. In der U10 liefen David Schlee und Pius Reekers auf die Plätze zwei und drei. Weitere Podestplätze folgten in der U12: Hendrik Lutz und Luc Rohlf belegten hier Rang zwei und drei. Bei den Mädchen der U12 setzte sich Lisbeth Cordes souverän durch und gewann den Lauf, während Sofia Bushev mit einem dritten Platz ebenfalls den Sprung aufs Podium schaffte. 

Auch über die 5-Kilometer-Distanz sammelten die Athletinnen und Athleten des LAV Rheine zahlreiche Erfolge. Theo Lorenz erreichte in der U14 den dritten Platz. In der U16 überzeugte Keehrtana Viswanathan mit einem hervorragenden ersten Platz. Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Emil Lorenz, der in der U16 mit starken 19:51 Minuten den Sieg über 5 Kilometer holte. In der Altersklasse W50 lief Christina Niekrawitz auf einen guten dritten Platz, während Pascal Hartmann in der M35 ebenfalls Rang drei belegte. 

Großen Grund zur Freude gab es zudem im 5-Kilometer-Walking. Siegmar Schröder gewann die Altersklasse M50. In der M55 feierten Manfred Richter und Holger Deitermann einen Doppelerfolg mit den Plätzen eins und zwei, während Ludger Hilger in der M60 Zweiter wurde. Bei den Frauen siegte Gabriele Weckenbrock in der W60, Maria Tewes rundete das starke Ergebnis mit einem dritten Platz in der W65 ab. 

Mit diesen zahlreichen Erfolgen blickt der LAV Rheine auf einen äußerst erfolgreichen sportlichen Jahresabschluss zurück. Der Verein gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen und wünscht ein frohes und gesundes neues Jahr. 

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Jugendaktionen Sonstiges Training Wettkampf

Weihnachtsgrüße vom LAV Rheine

Liebe LAV-Familie,
schon wieder neigt sich ein ereignisreiches Jahr dem Ende zu. Ein Jahr voller sportlicher Erfolge, gemeinsamer Erlebnisse und eines beeindruckenden Engagements auf und neben dem Platz liegt hinter uns. Rückblickend können wir stolz und dankbar auf das schauen, was wir 2025 gemeinsam erreicht haben.

Sportliche Höhepunkte und Erfolge

Unsere AthletInnen zeigten auch in diesem Jahr bei zahlreichen Wettkämpfen starke Leistungen und vertraten die blau-weißen Farben des LAV Rheine mit großem Einsatz. Von regionalen Meisterschaften bis hin zu überregionalen Wettbewerben wurden persönliche Bestleistungen erzielt und zahlreiche Podestplätze erreicht.

Besonders hervorzuheben ist der zweite Platz von Emil Lorenz über die 3000 Meter bei den FLVW-Hallenmeisterschaften im Januar. Auch bei den Münsterlandmeisterschaften präsentierte sich der LAV Rheine in hervorragender Form: Neben zehn weiteren Podestplätzen sicherten sich Emil Lorenz im 800-Meter-Lauf sowie Jana Rode im Dreisprung jeweils den Münsterlandmeistertitel.

Über das gesamte Jahr hinweg kamen zudem unzählige Kreismeistertitel hinzu, die unsere Athletinnen und Athleten in allen Altersklassen sammeln konnten und die die erfolgreiche Arbeit im Verein eindrucksvoll widerspiegeln.

Auch unsere jüngsten SportlerInnen überzeugten mit viel Freude, Einsatz und tollen Leistungen – sei es bei Mannschaftswettkämpfen, Schüler-Sportfesten oder Laufveranstaltungen. Der LAV Rheine war überall zahlreich und engagiert vertreten. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle allen TrainerInnen und TrainerhelferInnen, die mit viel Zeit, Geduld und Herzblut diese sportlichen Erfolge erst möglich machen.

Gemeinschaft und Engagement

Neben dem sportlichen Geschehen spielte auch das Vereinsleben eine zentrale Rolle. Zahlreiche Aktionen, Veranstaltungen und gemeinsame Momente prägten das Jahr und zeigen einmal mehr, was den LAV Rheine ausmacht: Zusammenhalt, Verlässlichkeit und ein starkes Miteinander – generationenübergreifend und engagiert.

Dank an alle UnterstützerInnen

Unser besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen HelferInnen, die den Verein in unterschiedlichsten Funktionen unterstützen – ob als KampfrichterInnen, OrganisatorInnen, BetreuerInnen oder im Hintergrund. Ihr seid das Rückgrat unseres Vereins. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern, die uns auch in diesem Jahr treu zur Seite standen.

Ein großer Dank geht außerdem an unseren Jugendausschuss, alle TrainerInnen und TrainerhelferInnen, unsere Aktiven sowie an die Eltern, die den Verein bei vielen Aktionen tatkräftig unterstützt haben. Dieses gemeinsame Engagement macht den LAV Rheine lebendig und erfolgreich.

Ausblick

Mit Vorfreude blicken wir auf das kommende Jahr und die sportlichen Herausforderungen und gemeinsamen Veranstaltungen, die vor uns liegen. Wir sind überzeugt, dass wir auch weiterhin gemeinsam viel bewegen und erreichen werden.

Wir danken euch allen für eure Treue, euren Einsatz und die vielen gemeinsamen Momente.
Wir wünschen euch und euren Familien ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Jahr.

Sportliche Grüße
Euer LAV Rheine