das 28. LAV-Schülersportfest musste heute aufgrund der aktuellen Gewitter- und Unwetterlage vorzeitig abgebrochen werden. Eine solche Entscheidung mussten wir in der über 30-jährigen Geschichte unseres Vereins erstmals treffen.
Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Die Sicherheit und das Wohlergehen aller Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Kampfrichterinnen und Kampfrichter, Helferinnen und Helfer sowie Zuschauerinnen und Zuschauer haben für uns jedoch oberste Priorität. Aus unserer Fürsorgeverantwortung heraus war eine Fortsetzung der Veranstaltung nicht mehr vertretbar.
Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und danken allen Vereinen, Sportlerinnen und Sportlern sowie deren Begleitpersonen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.
Ein besonderer Dank gilt unseren zahlreichen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern, Helferinnen und Helfern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit großem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und die Entscheidung zum Veranstaltungsabbruch verantwortungsvoll mitgetragen haben.
Trotz des vorzeitigen Endes bedanken wir uns herzlich für die zahlreichen Meldungen, die guten sportlichen Leistungen und die faire sowie freundschaftliche Atmosphäre, die unser Sportfest auch in diesem Jahr geprägt haben.
Wir hoffen sehr, Sie und Euch beim 29. LAV-Schülersportfest im Jahr 2027 wieder in Rheine begrüßen zu dürfen.
Bei den Münsterlandmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Havixbeck präsentierten sich die Nachwuchsathletinnen und -athleten des LAV Rheine in starker Form. Das Team sammelte zahlreiche persönliche Bestleistungen und mehrere Podestplätze – ein insgesamt überzeugender Auftritt, der den gelungenen Saisonverlauf unterstreicht.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Jana Rode (Jahrgang 2010). In ihrem ersten Jahr in der U18 behauptete sie sich erfolgreich gegen ältere Konkurrenz und lieferte starke Zeiten. Über 100 Meter sprintete sie in 13,14 Sekunden auf Rang sieben und stellte dabei ebenso eine persönliche Bestleistung auf wie über 200 Meter, wo sie in 27,34 Sekunden Fünfte wurde. Den Dreisprung schloss Rode mit 10,15 Metern ab und sicherte sich damit den dritten Platz. Ihre Auftritte zeigten: Der Übergang in die höhere Altersklasse ist gelungen, die Form stimmt.
Für ein weiteres Highlight sorgten Emil Lorenz und Ben Jarvers (beide Jahrgang 2011) über 800 Meter. In einem taktisch klugen und kraftvollen Rennen setzte sich Lorenz in starken 2:15,52 Minuten durch und verbesserte seine persönliche Bestzeit. Direkt dahinter lief Jarvers in ebenfalls persönlicher Bestleistung von 2:17,38 Minuten auf Rang zwei. Die Doppelspitze auf dem Podium stellte einen besonderen Erfolg für den LAV Rheine dar und unterstrich die Breite im Mittelstreckenbereich.
Auch die Sprinterin und Weitspringerin Anni Hagspihl (2011) zeigte solide Leistungen. Über 100 Meter belegte sie in 14,42 Sekunden Platz acht und erreichte im Weitsprung 3,94 Meter. Zufrieden mit ihrem Wettkampf bewies sie Stabilität und Potenzial für kommende Starts.
Einen gelungenen Saisoneinstieg feierte zudem Lea Bouhier (2011). Im Hochsprung übersprang sie 1,43 Meter und sicherte sich Platz drei. Im Diskuswurf bestätigte sie ihre gute Form mit 21,84 Metern und dem zweiten Rang. Beide Resultate deuten auf eine vielversprechende Entwicklung in den technischen Disziplinen hin.
Ein besonders umfangreiches Wettkampfprogramm absolvierte Eva Berghaus (2011). Im Hochsprung wurde sie mit 1,40 Metern Sechste, im Dreisprung sprang sie mit 8,50 Metern auf Rang zwei. Ebenfalls Platz zwei sicherte sie sich im Kugelstoßen und steigerte sich dort mit 8,56 Metern auf persönliche Bestleistung. Abgerundet wurde ihr erfolgreicher Tag durch den Speerwurf, in dem sie mit 26,81 Metern den dritten Platz belegte. Berghaus überzeugte damit als vielseitige Mehrkämpferin mit Konstanz und Nervenstärke.
Insgesamt blickt der LAV Rheine auf einen erfolgreichen Wettkampftag mit vielen starken Leistungen zurück. Die Mischung aus persönlichen Bestzeiten, Podestplätzen und stabilen Auftritten in verschiedenen Disziplinen lässt die Verantwortlichen optimistisch auf die nächsten Wettbewerbe schauen. Die Ergebnisse aus Havixbeck bestätigen: Der Nachwuchs des LAV Rheine ist bestens aufgestellt und bereit, auch in den kommenden Wochen Akzente zu setzen.
Tüötten – Bei viel Sonne und nur leichtem Wind bot das Tüöttensportfest ideale Bedingungen für starke Auftritte des LAV. Der Nachwuchs nutzte das freundliche Frühlingswetter für Siege, neue Bestleistungen und zahlreiche Platzierungen in einem gut besetzten Teilnehmerfeld. In der WU18 setzte Jana Rode ein Ausrufezeichen. Sie sprang im Weitsprung mit 4,59 Metern auf den zweiten Platz und zeigte damit eine stabile Serie. Im anschließenden 100-Meter-Sprint ließ sie sich vom leichten Gegenwind nicht bremsen: In herausragenden 13,44 Sekunden sprintete sie zum Tagessieg. Über 200 Meter bestätigte sie ihre Topform und gewann in 28,76 Sekunden ein zweites Mal – bemerkenswert, weil die schnellen Sprints nach einem bereits intensiven Wettkampftag folgten. Starken Teamgeist bewies die W15. Anni Hagsphil stellte sich im Weitsprung den windigen Bedingungen und landete mit 4,10 Metern auf einem respektablen vierten Platz. Im Hochsprung gelang Lea Bouhier der große Moment: Mit fehlerfrei übersprungenen 1,49 Metern holte sie den Sieg und übertraf zugleich ihre persönliche Bestleistung im Freien. Mutig meldete sie sich zudem in die U18 über 200 Meter hoch und lief in 30,84 Sekunden auf den dritten Rang. Teamkollegin Eva Berghaus folgte dem Beispiel: Auch sie glänzte im Hochsprung mit einer neuen Bestleistung von 1,46 Metern, steigerte sich damit um 10 Zentimeter innerhalb eines Jahres und belegte Platz drei. Über 200 Meter trat auch Eva in der U18 an und lief in 30,90 Sekunden auf einen starken vierten Platz – ein Beleg für ihr wachsendes Tempopotenzial. Über die Mittelstrecke sammelte Ben Jarvers wichtige Erfahrung in der höheren Altersklasse. Im 800-Meter-Lauf der U18 hielt er in einem taktisch geprägten Rennen Anschluss an die Spitze und erkämpfte sich in 2:19,06 Minuten den dritten Platz. Die Zeit unterstreicht seine Ausdauer und die Fähigkeit, auf den letzten Metern zu zulegen. Für weitere Glanzpunkte sorgten die jüngeren Athletinnen in den Mehrkampfdisziplinen. Hannah Greskamp sprintete die 75 Meter in 12,26 Sekunden auf Rang sechs, sprang 3,69 Meter weit und warf den Ball überragende 34 Meter weit – der Lohn: ein starker dritter Platz im Ballwurf. Lea Eilers überzeugte mit 12,87 Sekunden über 75 Meter (Platz acht), 3,44 Metern im Weitsprung (Platz zehn) und 30 Metern im Ballwurf (Platz fünf). Eine konstante Serie lieferte auch Mathilda Welling ab: Über 75 Meter kam sie in 12,47 Sekunden auf Rang sieben, sprang mit 3,72 Metern auf Platz sechs und warf 24 Meter weit, was Rang sieben bedeutete. Fazit: Technisch saubere Sprünge, schnelle Sprints und kluge Renneinteilungen prägten den LAV-Auftritt beim Tüöttensportfest. Die Mischung aus Siegen, Bestleistungen und soliden Platzierungen zeigt: Die Formkurve zeigt nach oben – beste Aussichten für die nächsten Meetings.
Emsdetten – Bei wunderschönem Laufwetter bot der Teekottenlauf am Freitag die perfekte Bühne für den LAV-Nachwuchs. Sonnige Bedingungen, volle Strecken und viel Anfeuerung entlang der Wege sorgten für eine Atmosphäre, in der unsere jungen Athletinnen und Athleten über sich hinauswuchsen. Auf der großen Teekottenmeile der Schülerinnen über 2,4 Kilometer eröffnete Sofia Bushev den Reigen der LAV-Erfolge. In der Altersklasse W11 lief sie in 11:03 Minuten auf einen starken siebten Platz und zeigte eine mutige Renneinteilung. In der W10 überzeugte Katharina Strutz mit 11:15 Minuten und sicherte sich damit Rang sechs. Dicht dahinter erreichten Leni Bunse in der W11 mit 11:18 Minuten sowie Clara Hermes mit 13:55 Minuten das Ziel. Laura Flüchter rundete das gute Mannschaftsbild in der W10 ab, sie kämpfte sich in 17:05 Minuten über die Strecke und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung. Bei den Schülern setzte der LAV deutliche Akzente. In der M11 stürmte Béla Köster in herausragenden 9:16 Minuten zum Altersklassensieg. Teamkollege Luc Rohlf komplettierte das Podest mit einem starken dritten Platz in 9:30 Minuten. Ein weiterer Sieg ging an David Schlee, der die M10 in flotten 9:25 Minuten für sich entschied. Solide und kämpferisch präsentierten sich zudem Henrik Uekötter mit 10:20 Minuten und Levin Müller mit 11:56 Minuten (beide M11). In der M10 sammelten auch Moritz Münzer in 13:22 Minuten und Hannes Geimer in 15:40 Minuten wichtige Rennerfahrung. Über die längeren Distanzen zeigte der LAV ebenso Präsenz. Auf der 5-Kilometer-Strecke lief Theo Lorenz in der männlichen Jugend U14 in 23:52 Minuten auf einen respektablen sechsten Platz. In der M35 überzeugte Pascal Hartmann mit einer kraftvollen Vorstellung und einer Zeit von 20:12 Minuten. Den 10-Kilometer-Lauf meisterte Thomas Schepers in der M45 mit großem Durchhaltevermögen und brachte in 1:08:46 Stunden einen soliden Wettkampf ins Ziel. Besonders stimmungsvoll waren die Rennen der Jüngsten. Tali Diekmann eröffnete den Tag mit einem begeisternden Start im Bambinilauf und sorgte für strahlende Gesichter bei Mitlaufenden und Publikum. Auf der kleinen Teekottenmeile der Mädchen sprintete Charlotte Mollen in der W7 in 7:29 Minuten auf das Podest und wurde Dritte. Leni Fischer erlief in der W6 mit 8:22 Minuten einen beachtlichen sechsten Rang. Mit viel Einsatz und schönen Ergebnissen präsentierten sich außerdem Nele Flüchter und Emilie Epp in der W7. In der W8 belegte Emily Fullois den siebten Platz, während Emma Kutzner mit großem Kampfgeist den 30. Platz erreichte. Auch die W9-Läuferinnen Hannah Riemasch und Frieda Diekmann lieferten überzeugende Auftritte. Für das sportliche Ausrufezeichen bei den Jungen sorgte Pius Reekers, der die kleine Teekottenmeile als Gesamtsieger und zugleich Sieger der M9 in beeindruckenden 5:11 Minuten gewann. Nur gut eine Minute später kam Teamkollege Olli Wasmuth in 6:14 Minuten ins Ziel und unterstrich die starke Teamleistung. In der M8 zeigten Tom Fischer, Willem Hermes und Florian Schlee couragierte Läufe, während die Jüngsten in der M6 – Lukas Foullois, Jakob Diekmann und Enno Schepers – mit sagenhaften Auftritten ihre ersten Erfahrungen auf dieser Strecke sammelten. Ein Fazit, das bleibt: Teamgeist, Freude am Laufen und eine Fülle starker Leistungen – der Teekottenlauf bot dem LAV einen glänzenden Start ins Frühlingswochenende.
Arnsberg-Oeventrop – Bei idealen Frühlingsbedingungen standen am 19. April die Westfälischen Langstreckenmeisterschaften auf dem Programm. Der LAV war mit zwei Nachwuchsathlet:innen über 3.000 Meter vertreten – und beide sorgten für ein Ausrufezeichen: neue persönliche Bestleistungen, kluge Renneinteilung und jeweils Rang sechs in starken Feldern. Emil Lorenz (Jahrgang 2011) wählte von Beginn an eine offensive Taktik. Mutig hängte er sich in die Spitzengruppe und scheute das Tempo nicht, auch als die Zwischenzeiten ambitioniert ausfielen. Sein couragierter Auftritt zahlte sich aus: mit 10:40,31 Minuten pulverisierte er seine bisherige Marke und durfte sich über Platz sechs freuen. Besonders eindrucksvoll: trotz eines fordernden Mittelabschnitts fand Emil auf den letzten 600 Metern noch einmal einen langen Schritt und verteidigte seine Position im Duell auf der Zielgeraden. Ein wichtiges Signal, dass Tempohärte und Ausdauer nach der Grundlagenphase auf Kurs sind. Nicht minder überzeugend präsentierte sich Keerthana Viswanathan (2011). Sie setzte auf eine kontrollierte erste Rennhälfte, hielt ihre Durchgänge stabil und konnte dadurch im Schlussdrittel konsequent zulegen. In 11:25,38 Minuten verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit deutlich und sicherte sich ebenfalls Rang sechs. Der Schlüssel zu dieser Leistung lag in ihrer Souveränität auf den Mittelrunden: Keerthana blieb in der Gruppe aufmerksam, reagierte auf Tempowechsel und fand auf den letzten 800 Metern den entscheidenden Rhythmus, um weitere Plätze gutzumachen. Das Trainerteam zeigte sich hochzufrieden. Beide Läufer:innen bestätigten die Trainingsfortschritte der vergangenen Wochen – von sauberer Schrittökonomie bis hin zu stabilen Zwischenzeiten. Zudem bot der selektive Kurs in Arnsberg-Oeventrop wertvolle Standortbestimmung: Wer hier bestehen will, braucht Mut zur Pace und die Fähigkeit, Belastung über mehrere Runden zu tragen. Beides haben Emil und Keerthana eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit Blick auf die anstehenden Bahnwettkämpfe ist der Fahrplan klar: an Tempowechseln feilen, Endspurtqualitäten weiter stärken und das Renntempo im Bereich der 1.000-Meter-Abschnitte festigen. Der LAV gratuliert Emil und Keerthana herzlich zu ihren neuen Bestzeiten und dem gelungenen Meisterschaftsauftritt – ein starker Auftakt in die Langstreckensaison, der Lust auf mehr macht.
Dülmen – Saisonauftakt geglückt! Am 18. April eröffnete eine Auswahl von Athletinnen des LAV in Dülmen die Freiluftsaison – und das mit bemerkenswerten Resultaten und zahlreichen Platzierungen auf dem Podest. Der erste Outdoor-Wettkampf des Jahres bot nicht nur einen Formcheck nach der Hallenzeit, sondern machte zugleich Lust auf die kommende Saison. Allen voran präsentierte sich die noch junge WU18-Läuferin Jana Rode (Jahrgang 2010) in ausgezeichneter Frühform. Über 100 Meter stürmte sie in starken 13,27 Sekunden zum Sieg und ließ dabei sieben Konkurrentinnen hinter sich. Nur hauchdünn verpasste sie ihre persönliche Bestmarke. Über die 200 Meter bestätigte Rode ihre gute Verfassung mit 28,12 Sekunden und rundete den Tag mit einem dritten Platz ab – ein überzeugendes Doppelresultat zum Saisonauftakt. In der W15 setzte Wurf- und Sprungspezialistin Lea Bouhier (2011) ein Ausrufezeichen im Hochsprung. Mit sauber überquerten 1,44 Metern sicherte sie sich souverän den ersten Platz. Zuvor hatte Bouhier bereits im Kugelstoßen mit 7,58 Metern Rang vier belegt und damit wichtige Punkte für ihre Vielseitigkeit gesammelt. Ebenfalls in der W15 zeigte Eva Berghaus (2011) über 100 Meter eine klare Leistungssteigerung. In 14,82 Sekunden stellte sie eine neue persönliche Bestleistung auf und belegte den neunten Platz in einem dichten Feld. Ihre starke Tagesform bestätigte Berghaus im Kugelstoßen, wo sie mit 7,86 Metern den zweiten Platz errang und damit eindrucksvoll ihre Technikstabilität unter Beweis stellte. Komplettiert wurde der erfolgreiche Auftritt durch Anni Hagsphil (2011), die die 100 Meter in 14,67 Sekunden absolvierte und damit Rang acht erreichte. Im Weitsprung landete Hagsphil bei soliden 4,10 Metern, was ihr einen fünften Platz einbrachte. Ihre Leistungen fügen sich nahtlos in das positive Gesamtbild des Teams ein. Unterm Strich war es ein gelungener Einstieg in die Sommersaison mit vielen guten Ansätzen und klaren Signalen, wohin die Reise gehen kann. Auf diesen Resultaten lässt sich aufbauen: Technik verfeinern, Anläufe justieren, Tempohärte schärfen – die nächsten Wettkämpfe dürfen kommen. Der LAV hat in Dülmen gezeigt, dass er bereit ist, die Freiluftsaison aktiv mitzugestalten.
Zur diesjährigen Mitgliederversammlung begrüßte die Vorsitzende des LAV Rheine, Anna Feldmann-Hilger, zahlreiche Mitglieder in den Räumen des Kooperationspartners WSV Rheine. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der Vorjahresversammlung zog die Vorsitzende ein breites Resümee über ein ereignisreiches Vereinsjahr.
Der Verein blickt auf eine stabile Mitgliederbasis von rund 250 Mitgliedern zurück. Im Kinder- und Jugendbereich engagieren sich 14 ausgebildete Trainer und 14 Trainerhelfer in sechs Trainingsgruppen, von der U6 (ab 3 Jahre) bis zur U18. In den jüngeren Gruppen bestehen große Wartelisten; einige Gruppen zählen bis zu 25 Kinder. Im Seniorenbereich ergänzen die Sportabzeichen-Gruppe, die Masters, ein Walking- und Lauftreff sowie eine Walking-Football-Gruppe das Angebot. Das Vereinskonzept im Wettkampfsport trägt zunehmend Früchte: 2025 wurden 46 Kreismeistertitel errungen, mehrere Athleten platzierten sich bei den Westfalen- und Münsterlandmeisterschaften unter den besten Acht. Pius Reekers stellte zudem einen Kreisrekord über 800m in der M8 auf. Drei Athleten der U16 wurden zum Stützpunkttraining Lauf eingeladen, und für die U16/18 fand ein Trainingslager statt. 85 Sportlerinnen und Sportler erwarben das Sportabzeichen in Gold, Silber und Bronze.
Besondere Anerkennung erhielten zwei langjährige Vereinsmitglieder: Annalena Schröder wurde für ihr intensives Engagement als Trainerin und bei der Sportabzeichenabnahme mit dem Ehrenamtspreis des DLV geehrt. Klaus Tewes erhielt den Ehrenamtspreis des KLA-Kreis Steinfurt für seine jahrelange Vereinsarbeit.
Ein besonderer Meilenstein war die Einweihung des erweiterten Gerätehauses im Jahnstadion — realisiert mit Förderung der Stadt Rheine und dem Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, gefeiert gemeinsam mit dem 30-jährigen Vereinsjubiläum. Der Kassenbericht von Schatzmeister Christoph Bursch wies einen geplanten Verlust aus, der durch die Investitionen ins Gerätehaus bereits im Haushaltsplan berücksichtigt war. Der Haushaltsplan 2026 sieht einen auskömmlichen Haushalt mit Rücklagenbildung vor. Um dies zu erreichen, wird der Mitgliedsbeitrag ab dem 1. April um 2 Euro je Monat erhöht. Hintergrund sind unter anderem eine Verdopplung des FLVW-Verbandsbeitrags bis 2027, steigende Startgebühren und Hallennutzungskosten sowie höhere Aufwandsentschädigungen für Trainer.
Bei den Vorstandswahlen wurden Anna Feldmann-Hilger als 1. Vorsitzende, Franziska Pott als 2. stellvertretende Vorsitzende, Christoph Bursch als Schatzmeister, Rolf Stockel als stellvertretender Schriftführer sowie Katja Schröder als Beisitzerin außersportliche Aktivitäten bestätigt bzw. wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Elisabeth Richter als Beisitzerin Pressearbeit, Christine Richter als Beisitzerin Medien, Stefan Schröder als Beisitzer Sportliche Leitung und Jonas Hilling als Gerätewart. Mit herzlichem Dank verabschiedete die Versammlung die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Katja Wasmuth und Steffi Willmann für ihre hervorragende Arbeit als Verantwortliche der Sportlichen Leitung.Sie waren Ansprechpartner der Trainer, hatten den Überblick über die Trainingsgruppen und immer ein offenes Ohr bei Problemen, Anregungen oder Kritik oder Lob im Zusammenhang mit der Trainerarbeit. Zum Abschluss der Versammlung wurden die Sportabzeichen verliehen und ein Ausblick auf die Planungen 2026 gegeben — darunter das Schüler- und Seniorensportfest sowie Maßnahmen zur weiteren Zukunftssicherung des Vereins.
v.l.n.r. Stefanie Schlingmann, Wolfgang Bursch, Andrea Awad Hartmann, Nicola Berghaus, Annalena Schröder, Julia Scheinert, Katja Schröder, Ludger Hilger, Elisabeth Richter, Rolf Stockel, Günter Kampka, Anna Feldmann-Hilger, Stefan Schröder, Klaus Tewes
Der LAV Rheine nahm mit viel Einsatz und großer Motivation am Vielseitigkeitssportfest teil und konnte dabei starke Ergebnisse erzielen. In der Altersklasse U10 ging eine Mannschaft an den Start, während der Verein in der U12 gleich mit zwei Teams vertreten war.
Der Wettkampf orientierte sich am Konzept der Kinderleichtathletik, bei dem die Kinder in den drei Bereichen Laufen, Springen und Werfen antreten und dabei möglichst vielseitige Fähigkeiten unter Beweis stellen. Entsprechend abwechslungsreich gestalteten sich die Disziplinen des Sportfestes. Im Bereich Sprint und Lauf stand die Sprint-Hindernisstaffel auf dem Programm, bei dem vor allem ein schneller Staffelstabwechsel gefragt war. Jedes Kind musste einmal eine Hindernisstrecke und einmal die Sprintstrecke durchlaufen.
Im Sprungbereich konnten die jungen Athletinnen und Athleten ihre Sprungkraft im Hoch-Weitsprung zeigen. Hier mussten die Kinder verschiedene Höhen überwinden, ohne die Latte zu reißen.
Der Wurfbereich wurde durch den Wurf eines Wurfstabes abgedeckt. Hier kam es neben der Kraft vor allem auf die richtige Technik und einen guten Bewegungsablauf an, um möglichst große Weiten zu erzielen.
Zuletzt mussten sich die jungen AthletInnen in einer Biathlon Staffel mit den anderen Teams messen, bei der es nicht nur auf die Ausdauer ankam, sondern auch auf zielgenaues werfen.
Die Teams des LAV Rheine zeigten in allen Disziplinen großen Einsatz, Teamgeist und viel Freude am Wettkampf. Besonders erfolgreich verlief der Tag für eine der beiden U12-Mannschaften, die sich mit konstant guten Leistungen in den einzelnen Disziplinen einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung sichern konnte.
3. Platz der U12: Henrik Uekötter, Pius Reekers, Bela Köster, David Schlee, Sofia Bushev und Anni Reekers
Neben den sportlichen Erfolgen stand vor allem der Teamgedanke im Vordergrund: Gemeinsam wurde angefeuert, mitgefiebert und jeder Punkt für die Mannschaft erkämpft. Das Vielseitigkeitssportfest bot damit ideale Bedingungen für einen gelungenen Wettkampftag und wertvolle Erfahrungen für die jungen Nachwuchsathletinnen und -athleten des LAV Rheine.
LAV-Athletin wirft in Düsseldorf starke 26,15 Meter und startet mit persönlicher Bestleistung seit sieben Jahren in die neue Saison.
Großes Teilnehmerfeld in Düsseldorf
Ein beeindruckender Start in das internationale Masters-Leichtathletikjahr gelang Anna Feldmann-Hilger vom LAV Rheine bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf. In der Leichtathletikhalle und auf den Wurfplätzen im Arena-Sportpark trafen sich an drei Wettkampftagen insgesamt 1086 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland, um ihre nationalen Titelträger zu ermitteln.
Starke Ausgangsposition im Teilnehmerfeld
Für Feldmann-Hilger begann der Wettkampf bereits mit einer vielversprechenden Ausgangsposition: Mit einer Qualifikationsleistung von 25,01 Metern aus der aktuellen Saison 2025/2026 war sie mit der drittbesten Vorleistung im Teilnehmerfeld der W60 angereist. In den vergangenen Jahren gehörte die Diskuswerferin regelmäßig zur Spitze in Westfalen und bestätigte diese Rolle nun auch auf nationaler Bühne.
Ruhige Vorbereitung und professionelle Wettkampfatmosphäre
Ruhig, konzentriert und bestens vorbereitet ging die Athletin des LAV Rheine in den Wettkampftag. Die Organisation der Meisterschaften präsentierte sich professionell und reibungslos – unterstützt von erfahrenen Kampfrichtern und einem eingespielten Organisationsteam. Für die Werferinnen begann der Sonntag früh: Bereits 90 Minuten vor Wettkampfbeginn mussten die Teilnahme bestätigt und die Wettkampfgeräte kontrolliert werden. Um 9.30 Uhr fiel schließlich der erste Diskuswurf der Konkurrenz.
Traumstart gleich im ersten Versuch
Gleich im ersten Versuch gelang Feldmann-Hilger ein Auftakt nach Maß: Mit starken 26,15 Metern schleuderte sie den Diskus so weit wie seit sieben Jahren nicht mehr und setzte sich zunächst an die Spitze des Feldes. Die Freude über diesen gelungenen Einstand war entsprechend groß. Gleichzeitig verbesserte sie mit dieser Leistung ihren eigenen Kreisrekord in der W60 um mehr als einen Meter.
Anna Feldmann-Hilger (LAV Rheine) überzeugte bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf mit 26,15 Metern im Diskuswurf und gewann damit die Bronzemedaille sowie einen neuen Kreisrekord in der W60.
Hochkarätige internationale Konkurrenz
Besonders bemerkenswert: Feldmann-Hilger war die älteste Athletin im Teilnehmerfeld der W60 und traf auf hochkarätige internationale Konkurrenz. Mit am Start war unter anderem Christine Ecker vom LA Team Saar, eine der erfolgreichsten deutschen Masters-Leichtathletinnen in den Wurfdisziplinen. Die Homburgerin, die für ihren Stammverein LC DJK Erbach startet, ist mehrfache Welt- und Europameisterin im Diskuswurf. Ebenfalls im Feld stand Ellen Weller von der MTG Mannheim, ebenfalls international erfolgreiche Masters-Athletin.
Spannender Wettkampf
Lange Zeit lag Feldmann-Hilger mit ihrem starken ersten Versuch sogar auf Silberkurs. Erst im vierten Durchgang konnte Ellen Weller mit einem weiteren gültigen Versuch noch an der LAV-Athletin vorbeiziehen und sie knapp vom zweiten Podestplatz verdrängen. Feldmann-Hilger zeigte dennoch eine bemerkenswerte Serie: Mit Würfen von 25,27 Metern und 24,06 Metern bestätigte sie eindrucksvoll ihre stabile Form. Beide Weiten hätten für die Bronzemedaille gereicht.
Der Abstand zum restlichen Feld war dabei deutlich: Auf Rang vier lag die Konkurrenz fast vier Meter zurück – ein klares Zeichen für die starke Leistung der Rheinenserin in diesem hochklassig besetzten Wettbewerb.
Siegerehrung Ellen Weller (MTG Mannheim) 2. Platz, Christine Ecker (LA Team Saar/ LC DJK Erbach 1. Platz, Anna Feldmann-Hilger (LAV Rheine) 3. Platz
Starker Auftakt und Blick auf die Sommersaison
Gleichzeitig erfüllte sie mit ihren Würfen souverän die Qualifikationsnorm für die Deutschen Masters-Meisterschaften im Sommer, die vom 17. bis 19. Juli 2026 in Mönchengladbach stattfinden werden.
Mit der Bronzemedaille, dem neuen Kreisrekord und ihrer besten Leistung seit sieben Jahren gelang Anna Feldmann-Hilger damit ein beeindruckender Auftakt in die neue Saison und zugleich eine weitere Bestätigung ihrer konstant starken Leistungen im Masters-Diskuswurf.
Für den LAV Rheine bedeutet der überzeugende Auftritt einen weiteren Beleg für die erfolgreiche Arbeit im Masters-Bereich – und für Anna Feldmann-Hilger einen motivierenden Start in eine vielversprechende Saison.
Bei den Hallenkreismeisterschaften in Ibbenbüren präsentierte sich der LAV Rheine mit zahlreichen Nachwuchsathletinnen und -athleten in starker Form. Viele persönliche Bestleistungen, mehrere Podestplätze und gleich mehrere gelungene Wettkampfpremieren sorgten für zufriedene Gesichter im Lager der jungen LAV Athleten und Athletinnen.
Über 50 Meter zeigte die Altersklasse M11 ein geschlossen starkes Bild. Luc Rohlf steigerte sich im Sprint um 0,07 Sekunden auf nun 8,78 Sekunden und erreichte damit einen hervorragenden fünften Platz. Henrik Uekötter glänzte bereits im Vorlauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 8,57 Sekunden. Im Endlauf bestätigte er mit 8,69 Sekunden seine starke Form und sicherte sich Platz drei. Für eine besondere Geschichte sorgte Bela Köster: Bei seinem allerersten Wettkampf überhaupt schaffte er direkt den Sprung ins Finale. Dort lief er starke 8,75 Sekunden und belegte einen ausgezeichneten vierten Platz.
Im Hochsprung feierten alle Jungen der M11 ihre Premiere in dieser Disziplin. Besonders beeindruckend war Bela Köster, der mit übersprungenen 1,20 Metern nicht nur eine starke Leistung zeigte, sondern sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz sicherte. Henrik Uekötter wurde mit 1,11 Metern Dritter, Luc Rohlf belegte mit 1,08 Metern Rang vier. Levin hatte an diesem Tag leider Pech und blieb ohne gültigen Versuch.
Auch im Weitsprung überzeugten die LAV-Athleten. Bela Köster sprang mit 3,65 Metern auf Rang zwei. Luc Rohlf zeigte konstante Versuche um die 3,50 Meter und landete mit 3,51 Metern nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung auf Platz drei. Henrik Uekötter erreichte mit 3,17 Metern Rang vier. Levin kam mit 2,21 Metern auf Platz sieben.
In der Altersklasse W12 bestritt Ella-Marie Neumann ihren ersten Wettkampf. Mit 2,66 Metern im Weitsprung belegte sie Rang zwölf und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung.
Auch in der M10 stand für Eric Schlingmann die Premiere bei einem Hallenwettkampf an. Über 50 Meter lief er im Vorlauf 9,76 Sekunden und verpasste damit knapp den Finaleinzug. Im Weitsprung erreichte er mit 2,55 Metern einen soliden achten Platz.
In der W10 gingen Rieke Emsmann und Katharina Strutz über 50 Meter an den Start. Mit 9,24 Sekunden beziehungsweise 9,36 Sekunden zeigten beide gute Leistungen im Vorlauf, auch wenn es diesmal noch nicht für das Finale reichte.
Katharina Strutz, Ella Neumann, Rieke Emsmann, Bela Köster, Eric Schlingmann, Luc Rohlf, Henrik Uekötter und Levin Müller.
Die Hallenkreismeisterschaften in Ibbenbüren waren für den LAV Rheine ein rundum erfolgreicher Wettkampf. Neben Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen standen vor allem zahlreiche gelungene Premieren im Mittelpunkt. Der Nachwuchs des LAV Rheine zeigte großen Einsatz, viel Talent und machte Lust auf die kommenden Wettkämpfe der Saison.