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6. Seniorensportfest des LAV Rheine: Klein, familiär und sportlich erfolgreich

Rheine. Das 6. Seniorensportfest der LAV Rheine bot im heimischen Jahnstadion beste Bedingungen, eine angenehme Atmosphäre und spannende Wettkämpfe. Rund 50 Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Altersklassen gingen an den Start. Die Veranstaltung spiegelte die Vielfalt der Leichtathletik wider – vom Sprint über die technischen Disziplinen bis hin zu den Würfen. Für viele Aktive war das familiäre Sportfest der letzte Wettkampf der Saison 2026.

Das Teilnehmerfeld reichte von der Altersklasse W/M 30 bis zur M 85. Durch einen angepassten Zeitplan konnten teilweise gemischte Wettbewerbe gemeinsam ausgetragen werden. Neben den sportlichen Leistungen standen vor allem die Freude am Wettkampf, der Austausch und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt.

Westfalenrekord im Hochsprung
Für den sportlichen Höhepunkt sorgte Hubert Meyer vom TV Werther 04. Der Athlet der Altersklasse M 75 übersprang 1,34 Meter und stellte damit einen neuen Westfalenrekord auf. Seine herausragende Leistung war ein besonderer Höhepunkt eines rundum gelungenen Wettkampftages.

Auch zahlreiche Athletinnen und Athleten aus dem Kreis Steinfurt nutzten die Gelegenheit zum Start. Viele von ihnen sind bereits seit ihrer Jugend im Wettkampfsport aktiv und treten inzwischen erfolgreich in der Masterklasse an. Begleitet wurden sie häufig von Partnerinnen und Partnern, Kindern oder Enkeln, die für zusätzliche Stimmung an der Wettkampfanlage sorgten.

Technik, Leistung und Gesundheit
Die Masterathletinnen und -athleten des LAV Rheine überzeugten mit guten Platzierungen und einer zunehmend sicheren technischen Umsetzung. Besonders in den Wurfdisziplinen zeigten sich Fortschritte bei Bewegungsablauf, Abwurf und Endposition. Die Ergebnisse bestätigten, dass sich die kontinuierliche Trainingsarbeit auszahlt. Das Seniorensportfest machte zugleich deutlich, dass Leichtathletik bis ins hohe Alter möglich ist. Angepasstes Training fördert Fitness und Beweglichkeit. Der Westfalenrekord von Hubert Meyer in der M 75 zeigte eindrucksvoll, welche Leistungen auch im höheren Alter möglich sind.

Erfolgreiche LAV-Masterathleten
• Mario Brouwer Segura, Westfalenmeister der M30, gewann den Diskuswurf mit 33,96 Metern. Mit der Zwei-Kilogramm-Scheibe erzielte er zugleich seine Jahresbestleistung.

• Anna Feldmann-Hilger, die Westfalenmeisterin und zweifache DM-Dritte 2026 der Altersklasse W60 zeigte im Diskuswurf nach einer langen Saison mit 25,57 Metern erneut eine solide Leistung. Zusätzlich gewann sie das Kugelstoßen mit 7,35 Metern.

• Marina Löwe, W35, siegte im Diskuswurf mit 23,69 Metern und erzielte damit ihre Jahresbestweite. Im Kugelstoßen erreichte sie 7,88 Meter.

• Manfred Richter, M60, belegte im Diskuswurf mit 22,13 Metern den vierten Platz. Im Kugelstoßen kam er mit 7,61 Metern auf Rang drei.

• Ludger Hilger, M60, erzielte im Diskuswurf 21,93 Meter und wurde Fünfter. Im Kugelstoßen erreichte er mit 8,30 Metern den zweiten Platz.

• Siegmar Schröder, M55, gewann sowohl den Diskuswurf mit 19,33 Metern als auch das Kugelstoßen mit 8,32 Metern.

• Nina Wobbe, W50 Führende in der westfälischen Bestenliste, startete in drei Disziplinen. Im Speerwurf erzielte sie 20,69 Meter und wurde Zweite. Im Kugelstoßen erreichte sie 7,36 Meter, im Diskuswurf 18,92 Meter und damit den ersten Platz.

• Sascha Hackmann, M35, ein ehemaliger LAV-Athlet, gewann den 100-Meter-Lauf in 14,28 Sekunden und erzielte im Kugelstoßen 6,73 Meter.

Nachwuchs als Helfer im Einsatz
Ein wichtiger Bestandteil des Sportfestes war erneut das bewährte Wettkampfteam des LAV Rheine. Kampfrichterinnen, Kampfrichter und Helferinnen und Helfer kamen vollständig aus den eigenen Reihen.
Dabei wurden auch junge Athletinnen und Athleten aktiv eingebunden. In den Bereichen Start, Zielauswertung, Sprung und Wurf konnten sie praktische Erfahrungen sammeln. Erfahrene Kampfrichterinnen und Kampfrichter standen ihnen zur Seite und leiteten sie bei ihren Aufgaben an.


Positive Rückmeldungen
Das Sportfest entwickelte sich einmal mehr zu einem Treffpunkt für aktive und ehemalige Athletinnen und Athleten, Trainer sowie Leichtathletikinteressierte. Im LAV-Café wurde gefachsimpelt, über frühere Wettkämpfe gesprochen und der Kontakt untereinander gepflegt.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Nordrhein-Westfalen, aus Niedersachsen, sowie unter anderem aus Loxstedt bei Bremerhaven waren in Rheine zu Gast. Viele verabschiedeten sich mit dem Versprechen, im kommenden Jahr wiederzukommen. Die positive Resonanz bestätigte den Veranstaltern, dass das Seniorensportfest des LAV Rheine inzwischen eine gefragte Adresse im Wettkampfkalender ist.

Erstmals erhielten die Siegerinnen und Sieger Medaillen. Diese Neuerung kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut an und rundete den gelungenen Wettkampftag ab. Der LAV Rheine blickt daher zufrieden auf ein kleines, aber sportlich und menschlich besonders gelungenes 6. Seniorensportfest zurück.

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LAV-Nachwuchs trotzt Wind und Wetter und sammelt zahlreiche Podiumsplätze

Am vergangenen Samstag fanden in Lengerich die Kreis-Einzelmeisterschaften der Leichtathletik statt. Bei trockenem, aber sehr windigem Wetter gingen fünf junge Athleten des LAV Rheine an den Start. Insbesondere die starken Windböen machten den Teilnehmern in den Laufdisziplinen das Leben schwer. Die Nachwuchsathleten des LAV Rheine ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und zeigten über den gesamten Wettkampftag starke Leistungen. Am Ende standen mehrere Kreismeistertitel und zahlreiche Podiumsplätze zu Buche.

In der Altersklasse M12 erwischte Moritz Ibenthal einen erfolgreichen Wettkampftag. Über 75 Meter setzte er sich in 12,23 Sekunden gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich damit den Kreismeistertitel. Auch im Weitsprung (3,54m) und Ballwurf landete Ibenthal jeweils auf dem zweiten Platz. Mit 29 Metern im Ballwurf verpasste er die 30-Meter-Marke nur knapp.

Bei den M11-Athleten überzeugten gleich zwei LAV-Starter. Luc Rohlf sprintete die 50 Meter in 8,43 Sekunden und wurde damit Zweiter. Im Weitsprung erreichte er mit 3,61 Metern ebenfalls den zweiten Platz. Dabei hatte Rohlf während des gesamten Wettkampfes mit Schwierigkeiten beim Anlauf zu kämpfen. Im Hochsprung übersprang er 1,09 Meter und belegte damit den dritten Platz. Mit seiner Leistung war er zwar nicht ganz zufrieden, allerdings war der Hochsprung gleichzeitig seine letzte Disziplin eines langen Wettkampftages. Im Schlagballwurf zeigte Rohlf mit 26 Metern eine souveräne Leistung.

Nur eine Hundertstelsekunde hinter seinem Vereinskameraden kam Henrik Uekötter über 50 Meter ins Ziel. Seine 8,44 Sekunden bedeuteten den dritten Platz. Besonders stark präsentierte sich Uekötter im Hochsprung: Mit übersprungenen 1,18 Metern stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und sicherte sich souverän den Kreismeistertitel. Im Weitsprung blieb er mit 3,40 Metern dagegen hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. Auch hier machten sich die Anlaufschwierigkeiten bemerkbar. Im Schlagballwurf kam Uekötter auf solide 25,50 Meter.

In der Altersklasse M10 sorgte David Schlee für einen weiteren Höhepunkt aus Sicht des LAV Rheine. Über 800 Meter lief er trotz der starken Windböen ein beeindruckendes Rennen und gewann mit deutlichem Vorsprung. Rund 20 Sekunden vor dem Zweitplatzierten überquerte Schlee die Ziellinie nach 2:53 Minuten und wurde damit Kreismeister. Auch im Weitsprung war er nicht zu schlagen: Mit 3,88 Metern holte er sich seinen zweiten Kreismeistertitel des Tages. Im Schlagballwurf erreichte Schlee mit 21 Metern den dritten Platz.

Jüngster LAV-Starter war Florian Schlee in der Altersklasse M8. Er absolvierte den Ballwurf mit 15,50 Metern, lief die 50 Meter in 9,19 Sekunden und sprang im Weitsprung 2,97 Meter. In allen drei Disziplinen zeigte Florian gute Leistungen, verpasste das Podium allerdings jeweils nur knapp.

Damit blickt der LAV Rheine auf einen erfolgreichen Wettkampftag in Lengerich zurück. Trotz der schwierigen Bedingungen mit teilweise kräftigen Windböen präsentierten sich die fünf Nachwuchsathleten kämpferisch und souverän. Zwei Kreismeistertitel und mehrere weitere Podiumsplätze zeigen eindrucksvoll, dass sich das Training des jungen LAV-Teams auszahlt.

Henrik Uekötter, Luc Rohlf, Florian Schlee, David Schlee und Moritz Ibenthal
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Feldmann-Hilger holt Bronze bei den Deutschen Masters-Meisterschaften

Mönchengladbach. Anna Feldmann-Hilger vom Leichtathletikverein Rheine hat bei den Deutschen Meisterschaften der Masters im Grenzlandstadion in Mönchengladbach am 19. Juli 2026 im Diskuswurf der W60 die Bronzemedaille gewonnen. Mit 26,35 Metern belegte sie Rang drei unter elf Teilnehmerinnen und bestätigte damit ihre in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellte starke Form. Die Meisterschaften waren mit 2305 Meldungen und 1256 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet außergewöhnlich stark besetzt und boten an drei Tagen ein dichtes und leistungsstarkes Programm von den jüngsten bis zu den ältesten Altersklassen, von 35 bis über 90 Jahren.

Von Beginn an gehörte Feldmann-Hilger in einem hochklassig besetzten Wettbewerb zur Spitzengruppe. Christine Ecker vom LA Team Saar setzte mit 29,70 Metern die Bestweite, Margret Klein-Raber vom LC Rehlingen folgte mit 28,21 Metern, und Feldmann-Hilger hielt mit 26,35 Metern den dritten Platz. Ellen Weller vom MTG Mannheim lag mit 26,07 Metern nur knapp dahinter. Schon früh zeichnete sich damit ab, dass sich die Medaillenvergabe auf ein enges Vierkampf-Duell konzentrieren würde, während sich die übrigen Werferinnen deutlich dahinter einordneten.

Auch die Konkurrenz in der Parallelklasse unterstrich die Dichte der Veranstaltung. Im gemeinsam ausgetragenen Diskuswettbewerb mit der W65 standen 16 Athletinnen am Start, sodass der Ring über längere Zeit stark frequentiert war und beide Altersklassen in einem eng getakteten Ablauf ihre Versuche absolvierten. Auf Platz fünf folgte mit Ines Mikoleiczik vom Sportfreund Neukieritzsch und 24,90 Metern bereits ein merklicher Abstand zum Spitzenquartett. Die ersten vier Athletinnen setzten sich damit klar vom restlichen Teilnehmerkreis ab und prägten den Wettbewerb von Beginn an.

Für Feldmann-Hilger ist der Bronzerang ein weiterer Beleg für den bemerkenswerten Verlauf ihrer Saison 2026. Bereits im März hatte sie bei den Deutschen Masters-Meisterschaften im Winterwurf in Düsseldorf mit 26,15 Metern Bronze gewonnen und dabei ihren eigenen Kreisrekord verbessert. Im weiteren Saisonverlauf folgten starke Auftritte bei den Kreismeisterschaften im Rheiner Jahnstadion, wo sie den Diskustitel gewann und die Bestmarke auf 27,20 Meter steigerte. Auch bei den Westfalenmeisterschaften hatte sie sich bereits ganz vorne platziert und den Kreisrekord erneut auf 27,46 Meter verbessert.

Damit fügt sich der dritte Platz bei der Masters-DM nahtlos in eine Serie konstant starker Leistungen ein. Feldmann-Hilger arbeitete sich in dieser Saison mit mehreren Bestleistungen und Podestplätzen an die nationale Spitze ihrer Altersklasse heran. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sie ihre sportlichen Erfolge parallel zu ihrer Funktion als Vorsitzende des LAV Rheine erzielt und damit Leistungssport und Vereinsverantwortung auf hohem Niveau verbindet.

Foto: Siegerehrung W60 von li. n. re. Margret Klein-Raber vom LC Rehlingen, Christine Ecker vom LA Team Saar, Anna Feldmann-Hilger LAV Rheine
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Premiere bei den Deutschen Meisterschaften mit persönlicher Bestleistung – Ben Jarvers und Keerthana Visanathan für den LAV Rheine am Start

Am 10.07.2026 fanden die Deutschen Meisterschaften statt – diesmal mit zwei jungen LAV-Nachwuchsathletinnen am Start. Zuvor hatten sich Ben Jarvers (M15) und Keerthana Viswanathan (W15) für die Teilnahme am 1500m-Hindernislauf qualifiziert und durften das erste Mal bei den Deutschen Meisterschaften an den Start gehen – natürlich in ihrem Vereinsblau.

Den Anfang an diesem Tag machte Keerthana Viswanathan, eine junge Athletin der W15, die in den vergangenen Wochen durch harte Arbeit sich auf Wettkämpfen und im Training nicht nur die Qualifikation holen konnte, sondern sich auch auf diesen besonderen Tag vorbereitet hat. Mit einem mutigen und taktisch klug eingeteilten Rennen lief sie in 5:23,90 Minuten nicht nur zu einer neuen persönlichen Bestzeit, sondern verbesserte diese gleich um mehr als zehn Sekunden. Leider stürzte sie zweimal am Wassergraben. Sie ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und unterkriegen. Jedes Mal kämpfte sie sich wieder an die Konkurrenz heran und überholte andere Läuferinnen. Den letzten Wassergraben nahm sie dann mit Bravour und zeigte eine saubere Überquerung. Somit erreichte sie in ihrem Rennen den 3. Platz. In der gesamtwertung belegte sie einen hervorragenden 12. Platz. Im Vergleich zu ihrer Meldeplatzierung mit einem 19. Platz ist es eine unglaubliche und starke Verbesserung. Keerthana Viswanathan freute sich selbst sehr über ihren Lauf und das Ergebnis und war zufrieden.

Ihr Teamkamerad Ben Jarvers startete einige Zeit später. Auch er hatte in den vergangenen Wochen es geschafft sich auf verschiedenen Wettkämpfen eine Qualifikation für diese Meisterschaften zu sichern. Genau wie Viswanathan ging Ben Jarvers auch im ersten Zeitlauf an den Start und erreichte das Ziel in einer Zeit von 4:55,65 Minuten. Mit diesem starken Ergebnis blieb er erstmals unter der 5-Minuten-Marke und erlang somit eine neue persönliche Bestzeit. In seinem Lauf belegte Ben den 11. Platz. In der Gesamtwertung landete er auf Platz 27 von insgesamt 31. Startern. Dennoch war Ben mit seinem Rennen nicht zufrieden. Vor allem am letzten Wassergraben verlor er wertvolle Zeit und Plätze, nachdem er den Balken nicht mehr richtig getroffen hatte.

Trainerin Annalena war am Ende dieses Wettkampftages mit den Leistungen der beiden Athlet*innen sehr zufrieden. „Beide Athleten dürfen auf ihre Leistungen wirklich stolz sein – und ich bin es auch. Man sieht schon jetzt, welches Potenzial in ihnen steckt. Besonders im technischen Bereich, etwa am Wassergraben, bei der Hürdenüberquerung oder im Laufstil, gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten. Das macht große Vorfreude auf die kommenden Jahre. Ich finde, beide haben ihre ersten Deutschen Meisterschaften wirklich sehr gut gemeistert.“

Herzlichen Glückwunsch an Keerthana und Ben zu diesem gelungenen DM-Debüt! Ihr habt tolles geleistet und euch einer neuen Herausforderung gestellt, darauf könnt ihr Stolz sein. Wir sind gespannt, wohin euch euer Weg noch führen wird.

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Starke Leistungen der weiblichen Jugend des LAV – persönliche Bestleistungen und phänomenale Platzierungen bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften in Rheine

Bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften in Rheine stellten sich vier Athletinnen des LAV dem Drei-, Vier- und Siebenkampf. Gemeinsam bewiesen sie nicht nur ihr Talent, sondern auch ihren Teamgeist. Sie erzielten zahlreiche persönliche Bestleistungen, vier Podestplatzierungen und viele unglaublich tolle Leistungen.

Jana Rode versuchte sich an ihrem ersten Vierkampf in der Altersklasse der WJU18 mit neuen Disziplinen (im Vergleich zur Jugend). Direkt im Hürdenlauf erreichte sie das Ziel nach 100 Meter Hürdenlauf in nur 19,13 Sekunden und stellte für sich eine neue persönliche Bestleistung auf. Auch die 200m Sprint legte sie gekonnt zurück. Die Ziellinie überschritt sie nach nur 27,48 Sekunden. Anschließend zeigte sie noch hohes Können in Hochsprung und Kugelstoßen. Beim Hochsprung erreichte sie eine Höhe von 1,37 Metern. Ihren Wettkampf rundete sie dann mit einer persönlichen Bestleistung im Kugelstoßen ab. Sie stieß 6,87 Meter. Insgesamt erreichte sie mit diesen Ergebnissen eine Punktzahl von 1858 Punkten und somit eine neue persönliche Bestleistung. Sie setzte sich damit gegen alle Konkurrentinnen ihrer Altersklasse durch und errang den ersten Platz.

Auch ihre Teamkollegin Lea Bouhier erreichte mit 1764 Punkten eine neue persönliche Bestleistung. In ihrer Altersklasse der W15 meisterte sie im Vierkampf den 100m Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen sowie Hochsprung. Beim 100 Meter Sprint erreichte Lea Bouhier die Ziellinie nach nur 14,27 Sekunden. Auch beim Kugelstoßen erzielte sie mit 4,14 Metern eine unfassbare Weite. Weiter ging es mit dem Kugelstoßen. Hier stieß sie die Kugel ganze 8,21 Meter. Sie rundete den Wettkampf mit einer Höhe von 1,42 Metern im Hochsprung ab. Mit diesen Leistungen und ihrer phänomenalen Gesamtpunktzahl setzte Bouhier sich gegen ihre Konkurrentinnen durch und erreichte den 1. Platz.

Als dritte Athletin zeigte auch Anni Hagspihl ihr Können im Dreikampf der W15. Auf einer Strecke von 100 Metern sprintete Anni Hagspihl in nur 14,51 Sekunden über die Ziellinie. Auch im Weitsprung war ihre Leistung spitze. Sie erreichte eine Weite von 3,92 Metern. Beim Kugelstoßen holte Anni noch einmal alles aus sich heraus und stieß eine unglaubliche Weite von 6,23 Metern. Damit erreichte sie nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern auch eine Gesamtpunktzahl von 1170 Punkten. Auch das war für Anni eine neue persönliche Bestleistung und sicherte ihr den 4. Platz.

Als vierte im Bunde stellte sich Eva Berghaus nicht nur dem Vierkampf derW15, sondern zugleich auch dem Siebenkampf – starke Leistung. Die Ziellinie überquerte Eva nach 100 Metern nach nur 14,64 Sekunden. Im Weitsprung erreichte sie anschließend eine Weite von 4,13 Metern. Auch im Kugelstoßen und Hochsprung erreichte Eva sehr gute Ergebnisse. Mit einer Weite von 8,72 Metern stieß sie die Kugel sehr weit nach vorne. Im Hochsprung erreichte sie eine Höhe von 1,39 Metern. Für den Siebenkampf lief sie anschließend noch die 80-Meter Hürden in sagenhaften 14,65 Sekunden. Auch ihr Speerwurf war eine Spitzenleitung. Sie erreichte eine Weite von 29,64 Metern. Den Abschluss bildete für Eva ein 800m Lauf. Hier überquerte sie die Ziellinie in 2:46,26 Minuten. Abgesehen von den Ergebnissen ist es eine absolut tolle Leistung sich all diesen Disziplinen in nur einem Wettkampf zu stellen. Eva erreichte im Vierkampf eine Gesamtpunktzahl von 1739 Punkten, und somit nicht nur eine persönliche neue Bestleistung, sondern auch einen tollen 2. Platz. Im Siebenkampf setzte sich
Eva gegen alle Konkurrentinnen durch. Mit insgesamt 3107 Punkten sicherte sie sich den 1. Platz bei diesen Kreismeisterschaften.

Alles in allem kann man sagen, haben diese vier jungen Athletinnen unglaublich tolle Leistungen erbracht und können sehr stolz sein. Sie stellten sich neuen Disziplinen und erzielten sehr tolle Ergebnisse. Nebenbei zeigten sie Teamgeist im Sport. Es ist ein Wochenende voller persönlicher Bestleistungen und 4 Podestplatzierungen mit insgesamt drei Kreismeistertiteln.

Herzlichen Glückwunsch.

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Zwei Athletinnen, persönliche Bestleistungen und tolle Ergebnisse – der LAV beweist sich bei den Kreismehrkampfmeisterschaften

Bei den Kreismehrkampfmeisterschaften in Rheine am vergangenen Wochenende wurde der LAV Rheine durch zwei junge, starke Athletinnen der W13 top vertreten. Matea Loh und Hannah Greskamp zeigten ihr Können und erzielten tolle Ergebnisse.

Den Tag starteten beide mit einem phänomenalen 75 Meter Sprint. Matea Loh kam nach nur 11,18 Sekunden ins Ziel. Sie erreichte hiermit nicht nur den 6. Platz, sondern zudem eine neue persönliche Bestleistung. Hannah Greskamp war nur ein paar Zehntel Sekunden langsamer und lief nach 11,78 Sekunden über die Ziellinie. Sie erreichte einen zehnten Platz und zusätzlich eine neue persönliche Bestleistung.

Als nächstes kam der Weitsprung. Hier sprang Matea Loh 3,95m und somit auf einen phänomenalen 6. Platz in ihrer Altersgruppe. Ihre Teamkollegin Hannah Greskamp landete nur 25cm dahinter. Mit einem Sprung von 3,70 m erreichte sie erneut einen tollen 10. Platz.

Als finale Disziplin zeigten beide Athletinnen noch einmal alles beim Ballwurf. Hier legten beide noch eine ganze Ladung drauf. Hannah Greskamp sicherte sich hier den 1. Platz mit sensationellen 36,50 Metern. Mit nur vier Metern weniger erreichte Matea Loh den 5. Platz.

Am Ende des Tages zeigten sich beide Athletinnen sehr zufrieden und freuten sich nicht nur über ihre tollen Platzierungen, sondern vor allem über ihre neuen persönlichen Bestleistungen und den Spaß, den sie gemeinsam hatten. Es war ein anstrengender Wettkampftag, geprägt von tollen Ergebnissen und Erinnerungen.

Herzlichen Glückwunsch.

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Sommerlauf im Bentlager Wald – starke Leistungen trotz großer Hitze!


Beim Sommerlauf am 28.06. machte die Hitze vielen Läuferinnen und Läufern zu schaffen, sodass es leider auch einige Absagen aus den Reihen des LAV gab. Umso mehr freuen wir uns über die LAV-Starterinnen und -Starter, die sich den anspruchsvollen Bedingungen gestellt haben und tolle Ergebnisse erzielten! Die Hitze konnte auch der Stimmung nicht
entgegenwirken. Viele Eltern und Zuschauer feuerten alle Läufer begeistert an und motivierten vor allem die Kinder.

Ganz zu Beginn mit dabei waren unsere schnellen Löwen beim Bambinilauf. Dem 300m Lauf stellten sich Janosch Mollen, Finn de Kruif, Phil Roß und Ben Elsenheimer. Sie liefen voller Freude mit ihrer Trainerin zum Start, wurden von allen Seiten angefeuert und freuten sic him Ziel auf ihre Eltern. Vor allem Janosch Mollen, Finn de Kruif und Ben Elsenheimer konnten den Start kaum erwarten. Besonders stolz sind wir auf Phil Roß, der
seine anfängliche Angst überwunden und den Lauf trotzdem gemeistert hat. Charlotte Mollen absolvierte den Schülerlauf ganz stolz im LAV-Trikot.

Über die 2 km überzeugten unsere Nachwuchsläufer: Sofia Bushev erreichte in der W11 mit starken 9:20 Minuten den 3. Platz. Direkt dahinter folgte Leni Bunse in 9:32 Minuten. Beide meisterten die Hitze hervorragend und genossen die verdiente Abkühlung durch den Rasensprenger auf der Zielgeraden umso mehr. Eric Schlingmann sicherte sich in der M10 mit 10:06 Minuten den 2. Platz. Was für tolle Ergebnisse.

Über die 5 km lief unser Trainer-Duo Franziska Pott und Jonas Hilling gemeinsam nach 28:37 Minuten ins Ziel. Trotz eines kräftezehrenden letzten Kilometers waren beide mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Pascal Hartmann erreichte mit starken 20:54 Minuten den 3. Platz der Altersklasse M35. Auch die Familie Bushev war sportlich unterwegs: Sofias Eltern meisterten die 5 km gemeinsam in 23:38 Minuten.

Alle Teilnehmenden haben eine großartige Leistung gezeigt und können unglaublich stolz auf sich sein!

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Viswanathan und Lorenz laufen DM-Norm in Rhede – Erfolgreiche Nachwuchsarbeit des LAV Rheine trägt Früchte

Rhede. Das 54. Internationale LAZ-Meeting in Rhede bot den Nachwuchsathletinnen und -athleten des LAV Rheine die letzte Möglichkeit, die Qualifikationsnorm über 1500 Meter Hindernis für die Deutschen U16-Meisterschaften zu erfüllen. Die Titelkämpfe finden vom 10. bis 12. Juli 2026 im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid statt.

Für eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften der U16 genügt jedoch nicht allein die Einzelnorm über die Hindernisstrecke. Zusätzlich muss bis zum Meldeschluss eine weitere Qualifikationsleistung in einem Blockmehrkampf der Freiluftsaison 2026 erbracht werden. Die geforderten Normen liegen bei der W15 bei 5:40,00 Minuten und bei der M15 bei 5:05,00 Minuten über 1500 Meter Hindernis.

Mit dieser zusätzlichen Mehrkampfleistung verfolgt der Deutsche Leichtathletik-Verband das Ziel, eine zu frühe Spezialisierung im Jugendalter zu vermeiden. Die breite sportliche Ausbildung soll die athletische Entwicklung fördern und aus gesundheitlichen Gründen einseitigen Belastungen
vorbeugen.

Im Mittelpunkt des Abends standen die ersten Starts von Keerthana Viswanathan und Emil Lorenz über die 1500 Meter Hindernis. Beide Athleten gingen ihre Rennen mutig an, fanden schnell ihren Rhythmus und setzten die taktischen Vorgaben hervorragend um. Trotz der hohen Temperaturen präsentierten sie sich hoch konzentriert und gut eingestellt. Kurz vor den Rennen verschwand die Sonne hinter den Wolken, sodass sich die Bedingungen etwas verbesserten.

Keerthana Viswanathan überzeugte bei ihrem Debüt über die Hindernisse mit einem couragierten Rennen. Die W15-Athletin lief nach 5:35,21 Minuten ins Ziel und unterbot damit die geforderte Norm deutlich. Im Feld der elf Teilnehmerinnen belegte sie Rang fünf und rangiert aktuell auf Platz drei der
westfälischen Bestenliste. Besonders bemerkenswert ist, dass es ihr erster Start über die anspruchsvolle Distanz war.

Die notwendige Zusatzleistung hatte sie bereits bei den Westfälischen Blockmehrkampf Meisterschaften am 31. Mai in Paderborn erbracht. Mit 2.283 Punkten und Platz sieben im Block Lauf übertraf sie die geforderten 1.950 Punkte deutlich und erfüllte damit sämtliche Voraussetzungen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid.

Auch Emil Lorenz zeigte bei seinem ersten Hindernisrennen eine beeindruckende Leistung. Der M15-Athlet orientierte sich von Beginn an am späteren Sieger Lucius Richard Bo vom TV Wattenscheid, der bereits im Vorfeld eine starke Zeit erzielt hatte. Mutig hing sich Lorenz an dessen Fersen, fand schnell seinen Rhythmus und absolvierte ein Rennen auf hohem Niveau.

Mit 4:53,22 Minuten unterbot Lorenz die geforderte DM-Norm deutlich und erzielte eine Spitzenzeit eines westfälischen Athleten im Jahr 2026. Seine gute Form hatte Lorenz bereits am vergangenen Wochenende bei den Westfälischen Meisterschaften in Lage unter Beweis gestellt, wo er über 800
Meter starke 2:07 Minuten lief.

Die zusätzlich geforderte Mehrkampfleistung wird Emil Lorenz in dieser Saison nicht mehr absolvieren. Der M15-Athlet weiß jedoch, dass er die geforderten 2.000 Punkte erreichen könnte.
Seine Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen diese Einschätzung eindrucksvoll. Lorenz präsentiert sich in dieser Saison äußerst vielseitig und ist im Laufbereich von 800 Metern über 1500 Meter Hindernis bis hin zu den 5000 Metern breit aufgestellt. Auch wenn ein Start bei den Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr nicht möglich sein wird, unterstreichen seine Leistungen sein großes Potenzial für die kommenden Jahre.

Bereits vor dem Meeting in Rhede hatte Ben Jarvers seine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften gesichert. Beim Meeting in Zeven unterbot der M15-Athlet die geforderte Norm über 1500 Meter Hindernis deutlich. Zudem erfüllte er bei den Westfälischen Blockmehrkampf Meisterschaften in Paderborn mit 2.160 Punkten die notwendige Zusatzleistung und löste damit frühzeitig das Ticket für Bochum-Wattenscheid.

Drei erfüllte DM-Normen im Nachwuchsbereich unterstreichen die erfolgreiche Entwicklung des LAV Rheine. Neben Keerthana Viswanathan, Emil Lorenz und Ben Jarvers konnte auch Anna Feldmann-Hilger im Diskuswurf der Mastersklasse die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften erreichen.

Die Leistungen der Nachwuchsathletinnen und -athleten sind zugleich Ausdruck der kontinuierlichen und engagierten Vereinsarbeit beim LAV Rheine. Die Trainer Annalena Schröder und Jonas Hilling begleiten die jungen Talente in ihrer sportlichen Entwicklung. Unterstützt werden sie dabei durch Stützpunkttrainer Robert Welp, der insbesondere im Laufbereich wichtige Impulse setzt.

Der LAV Rheine ist dabei in der Leichtathletik breit aufgestellt – von den jüngsten Kindern in der Kinderleichtathletik über den Nachwuchs- und Wettkampfsport bis hin zur Masters-Leichtathletik und dem Gesundheitssport. Die Angebote richten sich an alle Altersgruppen und verbinden leistungsorientierten Wettkampfsport mit Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft. Besonders wichtig ist dem Verein dabei die familienorientierte Ausrichtung. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren gemeinsam im Verein, engagieren sich als Helferinnen und Helfer oder begleiten die Athletinnen und Athleten bei Wettkämpfen. Diese starke Gemeinschaft bildet die Grundlage für die sportlichen Erfolge und schafft ein Umfeld, in dem sich junge Talente langfristig entwickeln können.

Die erfolgreichen Premieren über die Hindernisse, die Vielseitigkeit der jungen Läuferinnen und Läufer sowie die Erfolge im Nachwuchs- und Mastersbereich verdeutlichen, dass die breit angelegte Ausbildung beim LAV Rheine Früchte trägt. Die Verantwortlichen sehen sich dadurch in ihrer Philosophie bestätigt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene langfristig, altersgerecht und mit Freude an der Bewegung an die Leichtathletik heranzuführen.

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Jugendaktionen

Als Familie gegen die Hitze – die Familiade des LAV wie immer ein riesen Spaß für die Familien

Bogenschießen, Teppichlaufen und Wasserspiele mit der ganzen Familie beschreibt einen Tag, der nur beim LAV zu finden ist. Am vergangenen Sonntag den 21.06.2026 stellten sich viele Familien des LAV einem sehr spaßigen Wettkampf mit etwas ungewöhnlichen Disziplinen. Eine Familie bildete ein Team und es nahmen alle teil – von Eltern bis zu den jüngsten Athleten und Geschwistern. Das Wetter war zwar warm aber der Spaß umso größer.

Um die Familiade erfolgreich abzuschließen mussten die Familien verschiedene Stationen bezwingen. Beim Bogenschießen, Teppichlauf und Wassertransportstaffel mussten sie Teamgeist, Kommunikation, Zusammenarbeit und Zielgenauigkeit beweisen. Vor allem der Wassertransport forderte nicht nur Geschick und Tempo, sondern bot auch eine ersehnte Abkühlung bei den hohen Temperaturen. Den spannendsten Höhepunkt bildete das Finale: die einzelnen Mitglieder mussten zwei Runden Laufen und anschließend gezielt eine Kiste umwerfen. Verfehlte man das Ziel, gab es eine Strafrunde. Nicht nur die Kinder, auch die Eltern hatten einen riesen Spaß und genossen den freundlichen Wettkampf untereinander.

In mehreren Pausen wurden natürlich alle Athleten mit Kaffe, Kuchen und Süßigkeiten verwöhnt und konnten sich im Schatten erholen. Zuschauer feierten ihr Team an und versorgten sie ausreichend mit Getränken und motivierenden Ansprachen.

Zum Ende gab es natürlich eine Siegerehrung und für alle eine Urkunde. Unter allen Teilnehmern zeigten sich die Familien Schlingmann, Kutzner, Elsenheimer und Cordes extrem stark heraus und holten den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch! Der Tag wurde anschließend mit einer Grillrunde mit allen Teilnehmerinnen gefeiert. Die Athleten konnten sich nach schwerer Arbeit mit einer Grillwurst gut erholen und gemeinsam wurde ein Tag voll Spiel, Spaß und sportlichem Teamgeist gefeiert. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

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Wettkampf

Doppelerfolg für das LAV-Duo bei den Westfälischen Masters-Meisterschaften

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden am Sonntag, 21. Juni 2026, die Westfälischen Masters-Meisterschaften im Carl-Heinz-Reiche-Stadion in Lage statt. Die große Hitze machte allen Athletinnen und Athleten zu schaffen. Umso erfreulicher verlief der Wettkampftag für den LAV Rheine, der mit Anna Feldmann-Hilger (W60) und Mario Brouwer Segura (M30) gleich zwei Westfalentitel feiern konnte.

Die Freude im LAV Rheine war entsprechend groß, denn zwei Westfalentitel bei einer Meisterschaft gehören zu den besonderen Erfolgen der Vereinsgeschichte.

Für Mario Brouwer Segura war die Meisterschaft in Lage ein besonderer Wettkampf. Nach längerer Pause befindet sich der Diskuswerfer erst seit kurzer Zeit wieder im Training und absolvierte bislang lediglich weinige Trainingseinheiten. Der Start in Lage war erst sein zweiter Wettkampf nach dem Wiedereinstieg und wurde bewusst als weiterer Schritt zurück in den Wettkampfmodus angesehen.

Bereits beim Einwerfen mit der 2-kg-Diskusscheibe zeigte sich, dass der Athlet wieder auf einem guten Weg ist. Die Würfe ließen auf eine starke Leistung hoffen. Der Wettkampf selbst entwickelte sich anschließend bis zum fünften und entscheidenden Versuch spannend.

Nach einem ungültigen ersten Versuch folgte im zweiten Durchgang ein technisch nicht vollständig gelungener Wurf im Bereich von 35 Metern, welchen er nicht im Diskusring halten konnte. Ein weiterer ungültiger Versuch im vierten Durchgang erhöhte den Druck nochmals. Im fünften Versuch gelang Brouwer Segura schließlich mit 30,14 Metern noch ein solider Abschluss. Zunächst haderte er mit der erzielten Weite, am Ende überwog jedoch die Freude über den Titelgewinn und den gelungenen Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen.

Für den M30-Athleten stehen nun vor allem weitere Trainingseinheiten und zusätzliche Wettkampfpraxis auf dem Programm. Nach der langen Pause soll die Form in den kommenden Monaten Schritt für Schritt weiter aufgebaut werden.

Für Anna Feldmann-Hilger begann der Meisterschaftstag zunächst in ihrer Rolle als Trainerin. Sie betreute Mario Brouwer Segura während seines Wettkampfes und begleitete ihn bei seinem erfolgreichen Wiedereinstieg. Erst am späten Nachmittag griff die W60-Athletin selbst ins Wettkampfgeschehen ein und meisterte die Doppelrolle als Trainerin und Athletin eindrucksvoll.

Als Favoritin im Diskuswurf angereist, unterstrich Feldmann-Hilger bereits beim Einwerfen ihre derzeit hervorragende Form. Nach einem schwierigen Start in den ersten beiden Durchgängen gelang ihr im dritten Versuch der entscheidende Wurf. Die 1-kg-Scheibe landete bei 27,46 Metern. Damit stellte sie bei ihrer dritten Diskus-Meisterschaft des Jahres bereits ihre dritte persönliche Bestleistung auf.

Gleichzeitig verbesserte sie zum dritten Mal in der Saison ihren eigenen Kreisrekord. Im bereits vierten Wettkampf des Jahres übertraf sie erneut deutlich die Norm für die Deutschen MastersMeisterschaften von 23 Metern. Mit einem Vorsprung von mehr als drei Metern auf die Zweitplatzierte sicherte sie sich souverän den Westfalentitel.

Die Saison 2026 verläuft für die Rheinenserin bislang nahezu perfekt. Sie belegt weiterhin Rang drei der deutschen Bestenliste ihrer Altersklasse und bestätigt ihre starke Form von Wettkampf zu Wettkampf.

Nach den erfolgreichen Westfälischen Meisterschaften richtet sich der Blick nun bereits auf den nächsten Saisonhöhepunkt. Für Anna Feldmann-Hilger stehen am 19. Juli die Deutschen Masters-Meisterschaften in Mönchengladbach auf dem Programm, bei denen sie an ihre bislang herausragende Saison anknüpfen möchte.

Die Stimmung im Teilnehmerfeld wurde von den beiden LAV-Athleten als ausgesprochen positiv und freundschaftlich beschrieben. Trotz der hohen Temperaturen unterstützten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig und sorgten für eine angenehme Wettkampfatmosphäre.

Mit zwei Westfalentiteln unter schwierigen äußeren Bedingungen, persönlichen Bestleistungen und einem gelungenen Comeback von Mario Brouwer Segura blickt der LAV Rheine auf einen äußerst erfolgreichen Wettkampftag in Lage zurück.