Unsere Trainingsgruppe der Altersklasse U14 nutze das gute Wetter und die freie Zeit der ersten Herbstferienwoche, um sich sportlich zu betätigen. Das Trainer*innen Team rund um Annalena Schröder, Christoph Bursch, Elisabeth Richter und Franziska Pott organisierte ein vielseitiges Trainingsprogramm, in der keine Disziplin zu kurz kam. Über das Hürdenlaufen, zum Weitsprung bis zum Sprinttraining. Drei Tage erwartete die Athletinnen und Athleten ein straffes Programm, welches die Vielseitigkeit der Leichtathletik präsentierte.
Ebenso war ein gemütlicher Abschluss nach den Trainingstagen eingeplant. Eine kleine Stärkung in gemütlicher Runde wurde von allen Athlet*innen mit großer Freude angenommen.
Der LAV Rheine hat insbesondere in der Kinderleichtathletik ein inzwischen sehr breites Mitgliederfeld. Daher ist Unterstützung für die jeweiligen Trainerinnen und Trainer in den einzelnen Trainingsgruppen notwendig. Aus diesem Grund haben in der vergangenen Woche fünf Athletinnen und Athleten der LAV-Jugend die Gruppenhelferausbildung „Ich helfe meinem Trainer“ im SportCentrum Kaiserau erfolgreich absolviert.
Von Montag bis Freitag besuchten Liz Göcke, Kai Schröder, Amelie Krüssel, Annika Niekrawitz und Svenja Hartmann das SportCentrum Kamen-Kaiserau. Gemeinsam mit 15 anderen Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Vereinen konnten die fünf ihr Fachwissen in den verschiedenen Bereichen der Kinderleichtathletik erweitern und auf die Probe stellen. Dabei wurden sie meist sportlich selbst aktiv, um die gelernte Theorie in praktische Aufgaben umzusetzen, welche später in den regulären Trainingsbetrieb eingebaut werden können. Somit haben sie beispielsweise einen Einblick in die klassischen Sportarten Sprint, Lauf, Sprung und Staffel bekommen, aber auch in alternative Projekte wie zum Beispiel dem Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz). Während der Ausbildung stand der Teamgeist und die Kooperationsfähigkeit im Vordergrund, daher wurde viel mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusammengearbeitet und gemeinsam Probleme gelöst.
Ziel der Gruppenhelferausbildung ist es, die Rolle des Anleiters für die Kinder einzunehmen und die leichtathletischen Aufgaben altersgerecht zu vermitteln. Am Ende der Ausbildung stand somit eine kleine Prüfung auf dem Programm, in der gruppenweise eine spielerisch gestaltete Wettkampfdisziplin vorbereitet und durchgeführt wurde.
Unsere Gruppenhelfer*innen wurden bereits in verschiedenen Trainingsgruppen eingesetzt und können diese nun zukünftig mit neuen, kreativen Ideen bereichern.
Nach zweijähriger Zwangspause konnte der Saerbecker Kirmeslauf am 1. Oktober wie gewohnt stattfinden. Auch Athletinnen und Athleten des LAV Rheine gingen über verschiedene Distanzen an den Start. Trainerin Annalena Schröder begleitete die jüngeren Athletinnen und Athleten bei diesem Event und sorgte für volle Unterstützung während der Läufe.
Emil Lorenz startete in der Altersklasse MU12 über die 2 Kilometer Distanz. Nach einem souveränen Rennen überquerte er nach einer starken Zeit von 8:03 Minuten die Ziellinie. Damit stellte Lorenz eine neue persönliche Bestleistung auf. In seiner Altersklasse sicherte sich Lorenz den zweiten Platz, in der Gesamtwertung über die 2 Kilometer sicherte er sich den 6. Platz.
Auch Anni Hagspihl und Eva Berghaus stellten sich der 2 Kilometer Distanz. Hagspihl lief in einer persönlichen Bestzeit von 8:56 Minuten übers Ziel. Damit sicherte sie sich in der Altersklasse WU12 den ersten Platz – in der Gesamtwertung den 14. Platz. Auch Berghaus konnte ihre Bestleistung bestätigten und sicherte sich mit einer Zeit von 9:14 Minuten den 3. Platz in der Altersklasse WU12.
Anni Hagspihl, Emil Lorenz und Eva Berghaus
Markus Schnorrenberg startete in der Altersklasse M40 über 10 Kilometer Distanz. In einer hervorragenden Zeit von 38:43 Minuten sicherte sich Schnorrenberg den 3. Platz auf dem Siegertreppchen.
Am 17.09.2022 starteten unsere LAV U6 Rennzwerge virtuell den MBH Benefizlauf. Der Reinerlös des gesamten Laufs geht an die Deutsche KinderKrebshilfe! Gemeinsam mit dem Trainerteam liefen die Zwerge in Bentlage stolze 2,9 km. Kleine Stopps wurden genutzt, um zum Beispiel Verstecken zu spielen oder ein Wettrennen gegen die Eltern zu wagen. Am Ende der Laufstrecke, die an den Salinen und dem Zoo vorbeiführte, warteten tolle Medaillen und sogar ein paar leckere Gummibärchen auf alle Kinder. Danke an die MBH GmbH für die tolle Organisation und ein dickes Dankeschön an alle LAV Rheine U6 Rennzwerge für diesen schönen Lauf und unvergesslichen Vormittag!
Was für ein aufregender Samstagmorgen! Die Rennzwerge durften den Schafen, Hunden, Häschen, Hühnern und Küken einen Besuch abstatten. Ein Spaziergang führte uns zu dem Hof. Es ist richtig Herbst und zwischen den Feldern wehte der Wind schon ziemlich frisch. Angekommen! Einem Schaf durchs Fell wuscheln und füttern, dass war wohl das tollste an diesem Morgen. Und auch zu beobachten, wie toll die Hütehunde auf ihre Schafherde aufpassen – Ein Erlebnis für unsere Zwerge. Danke an Herrn K., der uns dies ermöglicht hat! Mit viel Spaß und guter Laune ging es dann nach eineinhalb Stunden zurück zum Treffpunkt.
LAV-Ehrenamtlicher wird für sein Engagement ausgezeichnet
Als Anna Feldmann-Hilger, 1. Vorsitzende des LAV Rheine, von der Aktion „#Sportehrenamt überrascht“ hörte, war ihr sofort klar, dass Günter Kampka für die laufende Bewerbungsrunde in Frage kommt. Die Aktion möchte Ehrenamtliche in Vereinen ins Rampenlicht stellen und für ihren unermüdlichen Einsatz im Verein mit einem Präsente-Paket überraschen. So war die Freude groß, als nun die Zusage für ein Paket an die Adresse von Kampka kam.
Als Gründungsmitglied des LAV Rheine aus dem Jahre 1994 blieb der Preisträger dem Verein bis heute treu. Sein Engagement war vielfältig: Ob als Betreuer oder Kampfrichter, als langjähriges Vorstandsmitglied mit der Aufgabe des Schatzmeisters oder als Gastgeber vieler geselliger Aktionen innerhalb des Vereins – auf den Preisträger war immer Verlass. Noch immer engagiert er sich als Kampfrichter bei Wettkämpfen im Kreis Steinfurt sowie im im Kreis-Leichtathletik-Ausschuss. Auch beim Training im heimischen Jahnstadion kann man ihn sowohl als Athlet als auch als Trainer der Sportabzeichen-Gruppe antreffen, wobei er sein Wissen und enormen Erfahrungsschatz gerne weitergibt.
Vor dem Gerätehäuschen, dessen Bau Günter Kampka im Jahr 2003 mit initiiert hatte, glückte die Überraschung im Rahmen der Preisübergabe. Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Trainerinnen und Trainer des Vereins waren in die Aktion eingeweiht – nur der Ausgezeichnete wusste von nichts. So freute er sich um so mehr, als ihm Anna Feldmann-Hilger neben dem Präsent eine Urkunde und ein Anschreiben überreichte. Zum Abschluss führten die LAV-Kinder zur großen Freude von Kampka einen Tanz auf.
Am vergangenen Wochenende fanden die Kreis-Mehrkampfmeisterschaften im Jahnstadion Rheine statt. Auch 10 Athletinnen und Athleten des LAV Rheine aus der Trainingsgruppe rund um das Trainer*innenteam Anna Feldmann-Hilger, Jonas Hilling und Christoph Bursch gingen im heimischen Stadion unter bekannten Bedingungen an den Start.
Gleich fünf Athletinnen wagten sich an die Königsdisziplin – den 7-Kampf. Über das Wochenende verteilt (Samstag und Sonntag) standen für die Athletinnen insgesamt sieben verschiedene Disziplinen auf dem Plan. Lea Jacob startete in der Altersklasse W15, Greta Steffgen, Milla Berghaus und Sophie Kruse in der Altersklasse W14. Für alle startete der Samstag mit dem Weitsprung, darauf folgten der Hochsprung und der Kugelstoß Wettkampf. Zuletzt mussten die Athletinnen die 100m Sprint Strecke bewältigen.
Gleich zwei persönliche Bestleistungen stellte Jacob an diesem Tag auf. Im Weitsprung sprang sie auf 4,51m und im Kugelstoßen landete die Kugel bei 6,83m. Auch die 100m (13,71sek.) und den Hochsprung (1,48m) meisterte sie souverän. Jacob konnte sich so zwar nach einem kräftezehrenden ersten Wettkampftag den ersten Platz im Vierkampf mit einer Punktzahl von 1824 sichern, musste den zweiten Wettkampftag aufgrund gesundheitlicher Probleme aussetzen und den Siebenkampf abbrechen.
Auch Greta Steffgen musste den Siebenkampf aus ähnlichen Gründen abbrechen, konnte den Vierkampf aber souverän zu Ende bringen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 1578 Punkten sicherte sich Steffgen den dritten Platz (100m 15,62 sek.; Hoch 1,30m (PB); Weit 4,22m; Kugel 7,61m).
Berghaus und Kruse zeigten einen tollen ersten Wettkampftag. Berghaus sprang 4,45m weit, stellte mit einer Höhe von 1,33m eine persönliche Bestleistung im Hochsprung auf, ebenso im Kugelstoßen mit einer Weite von 8,81m und beendete den Tag mit einer Zeit von 13,58sek. im 100m Sprint. Kruse sprang 4,66m weit, stellte mit 1,39m Höhe ebenfalls eine persönliche Bestleistung im Hochsprung auf, stieß die Kugel auf 7,92m und lief zu guter Letzt die 100m in 14,18sek. Nach dem ersten Wettkampftag erzielte Berghaus 1823 Punkte und sicherte sich damit den ersten Platz im Vierkampf. Ihre Trainingskollegin Kruse sicherte sich mit einer Punktzahl von 1799 knapp hinter Berghaus den zweiten Platz.
Der Sonntag startete für beide Athletinnen mit dem 80m Lauf über die Hürden. Berghaus zeigte direkt zu Beginn einen tollen Wettkampf und überquerte die Hürden in 14,49sek. (PB). Auch Kruse zeigte ihr läuferisches Können über die Hürden und kam nach 14,09sek. ins Ziel. Weiter ging es mit dem Speerwurf-Wettbewerb. Mit einer Weite von 18,35m sicherte sich Berghaus wertvolle 381 Punkte. Mit einer Weite von 19,30m konnte Kruse eine weitere persönliche Bestleistung aufstellen und 392 zum Punktekonto hinzufügen. Das anstrengende Wochenende endete mit dem 800m Lauf. Hier zeigten beide Athletinnen ein starkes, spannendes Kopf-an-Kopf Rennen. Mit nur knapp zwei Sekunden Vorsprung kam Berghaus (2:51 min.) vor Kruse (2:53 min.) ins Ziel. Für Kruse bedeutete auch der letzte Wettkampf eine persönliche Bestleistung. Mit nur drei Punkten Unterschied landete Berghaus nach einem erfolgreichem Siebenkampf auf dem ersten Platz mit 3064 Punkten. Kruse sicherte sich den zweiten Platz, auch sichtlich zufrieden, mit 3061 Punkten.
Sophie Kruse und Milla Berghaus
In der Altersklasse männliche Jugend U18 stellte sich Nils Bovekamp der Herausforderung Dreikampf. Neben dem 100m Sprint (12.61 Sekunden) und dem Kugelstoßen (6,80m), stand der Weitsprung auf dem Plan. Hier knackte Bovekamp endlich die 5m-Marke und stellte mit einer Weite von 5,05m eine neue Bestleistung im Weitsprung auf. Insgesamt sicherte sich Bovekamp 1224 Punkten.
In der Altersklasse weibliche Jugend U18 gingen Emma Bovekamp, Annika Niekrawitz und Svenja Hartmann im Dreikampf an den Start. Bovekamp konnte sowohl im Weitsprung (4,15m) als auch im Kugelstoßen (7,12m) persönliche Bestleistungen aufstellen. Sie komplettierte den Dreikampf mit dem 100m Sprint (14,01 sek.) und sicherte sich mit 1288 Punkten den zweiten Platz. Knapp hinter hier landete Trainingskollegin Niekrawitz mit 1236 Punkten auf dem dritten Platz. Auch sie konnte im Weitsprung (4,38m) und Kugelstoßen (7,71m) persönliche Bestleistungen aufstellen. Im 100m Sprint kam sie nach 15,00 Sekunden ins Ziel. Mit 4,10m im Weitsprung und 6,34m im Kugelstoßen konnte auch Hartmann persönliche Bestleistungen aufstellen und nach dem 100m Sprint in 15,39 Sekunden insgesamt 1028 Punkte sammeln.
In der Altersklasse Jugend U15 starteten Kai Schröder und Nikita Frolov im Dreikampf. Kai Schröder konnte sich nach einer neuen persönlichen Bestleistung im Weitsprung (3,86m), dem 100m Sprint (14,77 sek.) und dem Kugelstoß-Wettbewerb (8,72m) insgesamt 1142 Punkte sichern und damit den dritten Platz auf dem Siegerpodest schmücken. Frolov zeigte seine Stärke im Kugelstoßen und stellte mit einer Weite von 11,70m eine persönliche Bestleistung auf. Nach abgeschlossenem Dreikampf (100m in 16,60 sek. und Weit 3,21m) erzielte Frolov insgesamt 1079 Punkte.
o.v.l.: Annika Niekrawitz, Trainer Jonas Hilling, Greta Steffgen, Kai Schröder, Lea Jacob, Nikita Frolov, Milla Berghaus und Nils Bovekamp
u.v.l.: Sophie Kruse, Svenja Hartmann und Emma Bovekamp
Ende August fanden im Ibbenbürener Leichtathletikstadion die Qualiwettkämpfe für die Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften statt. Auch der LAV Rheine ging mit einer Mannschaft an den Start. Die Athletinnen Anni Hagspihl, Keerthana Viswanathan, Amelie Kruse, Marit Schnorrenberg, Emma Winnemöller, Lena Schräder, Lea Bouhier und Eva Berghaus aus der Trainingsgruppe „RoadRunners“ machten sich samt Trainerinnen Annalena Schröder und Liz Göcke auf den Weg nach Ibbenbüren, um sich mit anderen Teams beispielsweise aus Emsdetten, Recke und Ibbenbüren zu messen.
o.v.l.: Keerthana Viswanathan, Trainerin Annalena Schröder, Amelie Kruse, Eva Berghaus, Lena Schräder, Lea Bouhier, Marit Schnorrenberg, Trainerin Liz Göcke
u.v.l.: Emma Winnemöller, Anni Hagspihl
Je drei bis vier Athletinnen einer Mannschaft traten in den verschiedenen Disziplinen 50m Sprint, 800m, Hochsprung, Weitsprung, Ballwurf und der 4x50m Staffel an. Hagspihl, Viswanathan und Kruse machten den Anfang über die 50m Strecke. Hagspihl sicherte sich mit einer Zeit von 8,20 Sekunden den ersten Platz, knapp gefolgt von Viswanathan, die sich den 2. Platz in einer Zeit von 8,30 Sekunden sicherte.
Über die 800m Distanz zeigten die Athletinnen Viswanathan, Schorrenberg, Winnemöller und Schräder tolle Rennen. Viswanathan sicherte sich in einer Zeit von 3:02 Minuten den ersten Platz, sodass auch hier der LAV Rheine wieder auf dem Siegerpodest vertreten war.
Im Hochsprung gingen Bouhier, Schnorrenberg, Berghaus und Schräder an den Start. Für Schnorrenberg und Schräder war es der erste Hochsprungwettkampf. Dementsprechend hoch war die Anspannung zu Beginn. Trotzdem zeigten beide einen tollen ersten Wettkampf und waren stolz auf ihre Leistungen (Schnorrenberg – 1,12m; Schräder 1,08m). Bouhier und Berghaus blieben leider unter ihren Bestleistungen.
Im Weitsprungwettkampf mussten die Athletinnen aus einer Zone abspringen. Eine Umstellung für alle, da im Training darauf hingearbeitet wird, vom Brett abzuspringen. So war es für die Athletinnen Viswanathan (3,82m), Hagspihl (3,62m), Winnemöller (3,50m) und Kruse (3,27) zunächst schwer, ihren Rhythmus zu finden.
Im Ballwurf konnte Berghaus eine neue Bestleistung von 31,50m aufstellen. Amelie Kruse (32,50m) und Lea Bouhier (29,50m) vollendeten das Trio im Ballwurf.
Zuletzt stand die 4x50m Staffel für Hagspihl, Bouhier, Winnemöller, Berghaus auf dem Plan. Für die vier Athletinnen war es der erste offizielle Staffellauf. Ohne Probleme bei den Staffelstabübergaben liefen sie in einer soliden Zeit von 32,08 Sekunden über die Ziellinie.
Mit ihren Leistungen konnte die Mannschaft des LAV Rheine insgesamt 4386 Punkte sammeln. Damit sicherten sie sich im Qualifikationswettkampf in Ibbenbüren den ersten Platz, mit deutlichem Vorsprung zum Zweitplatzierten. Im ersten Mannschaftswettkampf haben die jungen Athletinnen nicht nur in ihren Wettkämpfen, sondern auch außerhalb alles gegeben. Die Athletinnen haben sich durchgehend gegenseitige unterstützt, angefeuert und zusammengearbeitet.
In der Gesamtwertung reichte es leider nicht für die Qualifikation. Mit Platz 12 konnten sie sich trotzdem im oberen Mittelfeld platzieren und die DJMM im nächsten Jahr nochmal in Angriff nehmen.
Am vergangenen Wochenende richtete der TV Hohne das alljährliche Schüler*innensportfest im Stadion in Hohne aus. Bei besten Wetterbedingungen machten sich fünf Athletinnen des LAV Rheine auf den Weg, um in verschiedenen Disziplinen an den Start zu gehen.
Den Anfang machte Nele Hanewinkel in der Altersklasse W08. Die drei Disziplinen 50m Sprint (10,90 Sekunden), Weitsprung (2,37m) und Ballwurf (10m) meisterte die junge Athletin mit Bravur und zeigte ihr Geschick in den verschiedenen Disziplinen. Auch über den Lauf über die 800m ging Hanewinkel an den Start und überquerte nach 4 Minuten die Ziellinie. Damit konnte sie den Wettkampftag zufrieden beenden.
In der Altersklasse W09 starteten gleich zwei LAV Athletinnen. Über den 50m Sprint sicherte sich Matea Loh mit einer beeindruckenden Zeit von 8,70 Sekunden den ersten Platz. Mathilda Welling überquerte die Ziellinie nach 9,80 Sekunden und sicherte sich den vierten Platz. Auch im Weitsprung konnte Loh sich mit einer Weite von 3,21m auf den ersten Platz katapultieren. Ihre Vereinskollegin Welling durfte ebenfalls auf dem Treppchen Platz nehmen – mit einer Weite von 2,75m belegte sie den dritten Platz. Zuletzt starteten beide Athletinnen über die 800m. Loh belegte mit einer Zeit von 3:26 Minuten den zweiten Platz, Welling mit 3:48 Minuten den vierten Platz.
Charlotte Krist stellte sich verschiedenen Wettkämpfen in der Altersklasse W10. Die 50m sprintete sie in 9,20 Sekunden, im Weitsprung landete sie bei einer Weite von 2,74m und im Ballwurf landete der Ball bei 11,50m. Den Abschluss machte Jana Rode in der Altersklasse W12. Über die 75m im Sprint sicherte sich Rode mit einer Zeit von 11,70 Sekunden souverän den ersten Platz. Im Weitsprung durfte sie ebenfalls das Treppchen schmücken – mit einer Weite von 3,65m erreichte sie den zweiten Platz. Den „Dreikampf“ komplettierte sie mit einer Weite von 19m im Ballwurf. Auch sie beendete den Wettkampf mit einem guten 800m Lauf mit einer Zeit von 3,33 Minuten.
Trainer Kai Schröder, Jana Rode, Mathilda Welling, Nele Hanewinkel, Matea Loh, Charlotte Krist und Trainerin Annalena Schröder
Immer mehr Menschen möchten auch im reiferen Alter und trotz nachlassender Fitness ihrer Leidenschaft Fußball nachgehen. Hierfür hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) passende und gesundheitsorientierte Konzepte entwickelt – so wie den kostenlosen Workshop „Fußballfitness/ Walking Football“, der am Freitag, 16. September, ab 18 Uhr in Kooperation mit dem LAV Rheine stattfindet.
Laufen ist streng untersagt
„Walking Football“ (übersetzt „Geh-Fußball“) ist ein gesundheitsfördernder Sport, der unabhängig von Geschlecht, Alter, Gewicht und Fitnesszustand ausgeübt werden kann.
Die wichtigste Regel: Laufen ist streng untersagt. Zudem darf der Ball maximal hüfthoch gespielt werden, es gibt kein Abseits, keinen Torwart, Grätschen und Tacklings sind verboten. Und so kommt es umso mehr auf das gemeinsame Spiel an. Auf viele kurze und präzise Pässe, um sich Stück für Stück an das gegnerische Tor heranzuspielen. Der Spaß kommt dabei garantiert nicht zu kurz.
Jeder ab 55 kann mitmachen
Primäre Zielgruppe des Walking Footballs sind Menschen jeden Geschlechts ab 55 Jahren.
Durch das Gehen fallen die Altersunterschiede jedoch kaum ins Gewicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich dadurch auch zum Beispiel Übergewichtige „trauen“ mitzuspielen und so wieder mit Sport und Bewegung beginnen.
Der Workshop wird mit einer Einführung zur Fußballfitness eröffnet und liefert Sportmedizinische Aspekte „Sport im Alter“ sowie Gesundheitstipps „Sport im Alter“. Es folgt ein Praxisteil, der fußballspezifische Übungen beinhaltet, das Spielen und Üben gegenüberstellt und eine Einführung in den Walking Football bietet.