Am Samstag, den 20. August richten der TV Jahn Rheine und der LAV Rheine gemeinsam das 2. Rheiner Seniorensportfest im Rheiner Jahnstadion aus. Bislang 87 Teilnehmer aus 56 Vereinen haben rund 174 Meldungen abgegeben; dies ist eine deutlich Steigerung zur Erstauflage 2019. Auch am Wettkampftag rechnet die Veranstaltungskooperation mit ihren zahlreichen Helfern, noch mit Nachmeldungen.
Die Sportler in den Master-Altersklassen ab 30 Jahren bis hin zur M85 sind in den Laufdisziplinen 100 m, 200 m, 400m, 800 m und 3.000 m Lauf im Rheiner Jahnstadion am Start. Neben dem Hoch- und Weitsprung sind die Wurf-/ Stoßdisziplinen Diskus, Speer und Kugelstoßen im Wettkampfangebot. Das größte Teilnehmerfeld ist in der M55 mit 25 Aktiven gemeldet.
Auch die Masterathletinnen aus Kreis Steinfurt freuen sich das nach zwei Jahren Corona bedingter Wettkampfpause auf das 2. Rheiner Seniorensportfest im Rheiner Jahnstadion.
Spannende und hochkarätige Wettkämpfe zu erwarten
Nach den Meldungen der Vereine aus Berlin, über Darmstadt Enschede, Göttingen oder auch aus dem Ruhrgebiet sind in mehreren Wettbewerben ansprechende Ergebnisse zu erwarten. Auch 14 Rheinenser Athleten des LAV Rheine, des TV Jahn Rheine und der LG Rheine-Elte stellen sich der Konkurrenz am Samstag.
Bei freiem Eintritt fallen ab 13 Uhr die Entscheidungen bei der ersten Auflage dieses Masterevents. Für das leibliche Wohl der Gäste und Teilnehmer, ist mit Getränken, selbst gemachtem Kuchen und Speisen am Nachmittag gesorgt. Um 16:45 Uhr fällt der letzte Startschuss zum 3000 Meterlauf.
Mehrkampf-Premierensieg für Sophie Kruse – Greta Steffgen gewinnt Bronze
Der Paderborner Ahorn-Sportpark ist regelmäßig Austragungsort für die Westfälischen U16-Hallen-und auch für FLVW-Freiluft-Meisterschaften. Nach zwei Jahren Pandemieunterbrechung wurden am vergangenen Sonntag die Blockmehrkampf-Meisterschaften der Altersklassen U16 auf der wunderschönen ostwestfälischen Sportanlage durchgeführt.
Leichtathletikverein Rheine hat zwei heiße Eisen im Feuer
Der Leichtathletikvereins Rheine hatte erstmals nach 2015 mit Sophie Kruse und Greta Steffgen nach den Vormeldungen zwei heiße Eisen im Blockwettkampf Wurf der W14 am Start. Beide präsentierten sich in blendender Verfassung bei ihrer Mehrkampf-Premiere auf westfälischer Ebene. Sophie Kruse war an diesem Tag nicht zu schlagen und Greta Steffgen unterstrich mit dem Bronzerang die gute Form des LAV-Duos. Zahlreiche persönliche Bestleistungen schmückten das tolle Ergebnis der beiden W14-Talente an diesem Tag aus.
Kern dieses Vielseitigkeitswettkampfes der U16 in der Leichtathletik sind 100m, 80m Hürden und der Weitsprung. Zwei weitere Disziplinen vervollständigen dann den spezifischen Blockmehrkampf: Hochsprung und Speerwurf (Block Sprint/ Sprung), Ballwurf und 2000m (Block Lauf), Kugelstoßen und Diskuswurf (Block Wurf). Alle fünf Wettbewerbe müssen an einem Tag absolviert werden.
100m – Wettkampfauftakt mit persönlichen Bestleistungen
Bei ihrer zweiten westfälischen Meisterschaft stand mit dem 100m-Lauf die erste Entscheidung um 11:40Uhr auf dem Zeitplan. Nur diese Startzeit war wie im Nachwuchsmehrkampf üblich verbindlich. Alle weiteren Zeitpunkte wurden am Sonntag vor dem Hintergrund einer reibungslosen Organisation und insbesondere vor den angekündigten Unwetterwarnungen für Ostwestfalen angepasst. Dieses erfordert für die jungen Sportlerinnen hohe Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Dieses gelang den beiden LAV-Athletinnen gleich zu Beginn des Wettkampftages mit einem sehr guter Sprint-Auftakt blendend. Sowohl Sophie Kruse mit 13,93sec., als auch Greta Steffgen mit 14,43sec. liefen persönliche Bestleistung und lagen nach der ersten Disziplin auf Rang zwei und fünf.
Doppelsieg im Kugelstoßen – Sophie Kruse und Greta Steffgen als Einzige über 8m
Dieses sollte sich an der zweiten Station, der Kugelstoßanlage ändern. Gleich mit dem ersten Versuch legte Greta Steffgen die 3-kg-Kugel auf ihre Tagesbestweite von 8,42m und schrammt nur 3cm an ihrem persönlichen Rekord vorbei. Nach soliden 8,15m mit dem ersten Stoß, ballte Sophie Kruse nach dem zweiten die Faust. Über die 8,5m-Marke war ihre Eisenkugel geflogen. Gemessen wurden exakt 8,65m und somit eine beachtliche Steigerung ihrer Bestweite um einen halben Meter! Sophie und Greta setzten mehr als 1,20m zwischen sich und die Konkurrenz aus Dülmen, Gelsenkirchen und Minden/ Lübbecke. Mit diesen überzeugenden Resultaten übernahm Sophie Kruse deutlich die Führung in der Gesamtwertung, gefolgt von ihrer Trainingskollegin Greta Steffgen.
80m-Hürdenlauf – Wettkampfumstellung wegen Gewitterwarnung
Vor dem Hintergrund eines drohenden Gewitters wurde nun der 80m-Hürdenlauf dem Weitsprung vorgezogen. Was sich im Training schon andeutete setzte sich bei Sophie Kruse beim Start zur ersten Hürde fort. Durch ihre verbesserte Schnelligkeit in Kombination mit Rückenwind kam sie zu nah an die erste Hürde. Dieser technische Fehler kostete ihr wertvolle Zeit (14,54sec.). Jedoch büßte sie als Zweitplatzierte im Hürdenwald gegenüber der Disziplinsiegerin lediglich 16 Punkte ein. Damit konnte sie die Spitzenposition in der Gesamtwertung behaupten.
Greta Steffgen, bislang noch ohne Ergebnis auf die Hürdenstrecke, schlug sich achtbar und sammelte mit 16,16sec. wertvolle Punkte. Vor der vierten Disziplinen lag sie damit auf Rang drei.
Weitsprung – nächster Disziplinsieg für Sophie Kruse – Greta Steffgen mit Bestleistung
Der Wettkampf setzte sich nun im Weitsprung fort. Für beide Athletinnen hieß es erst einmal einen Sprung sicher und gültig auf das Brett zu setzen und das gelang Greta Steffgen und Sophie Kruse richtig gut. Für Sophie Kruse zählt der Weitsprung zu ihren absoluten Stärken. Dies bewies sie sofort zum Auftakt an der Weitsprunggrube. Ihr erster Statz wurde mit 4,66m gemessen; im zweiten Durchgang steigerte sie ihren erst 10 Tage alten Hausrekord auf 4,83m. Damit war sie stärkste Weitspringerin im Gesamtfeld. Über eine neue Bestleistung jubelte auch Greta Steffgen. Sie trat im ersten Versuch optimal den Absprungbalken und hob ihre Bestleistung gleich um 18cm auf 4,36m.
Sophie Kruse
Diskuswurf – Greta Steffgen kämpferisch, Gesamtsieg für Sophie Kruse
Zum Abschluss des Mehrkampfes stand für alle Athletinnen nun der Diskuswurf an. Als einzige Werferinnen der Konkurrenz warfen die beiden Rheinenserinnen aus der Drehung. Sophie Kruse führte „eigentlich“ unheilholbar mit über 100 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung. Für sie hieß es, nur einen gültigen Versuch in den Sektor zu bringen. Wollte Greta Steffgen den Silberrang einnehmen, musste sie 4,50m weiter als die bis dahin Zweitplatzierte werfen. Die vierte der westfälischen Einzelmeisterschaften von Hagen mobilisierte noch einmal alle ihre Reserven. In der finalen Disziplin landete ihre 1-kg-Scheibe im ersten Durchgang beim einzigen 20m-Wurf der Konkurrenz. Mit 20,73m kam die Münsterlandmeisterin bis auf 4cm an ihre persönlichen Bestweite heran. Letztendlich fehlten Greta sechs Punkte oder 0,5m zum zweiten Rang. Sophie Kruse war nun doch sichtlich die Nervosität anzumerken, dass sie möglicherweise vor ihrem ersten Westfalenmeistertitel stand. Mit einem sicheren ersten Wurf und einem soliden Ergebnis im zweiten von 18,16m, konnte sie ihren Vorsprung in der Endaddition sogar ausbauen und den Gesamtsieg nach Hause bringen.
Mega-stolz nahm Sophie Kruse bei der Siegerehrung aus den Händen der westfälischen Jugendwartin Lara Dietz ihre Siegerurkunde und das Westfalenemblem für ihren Westfalenmeistertitel im Blockmehrkampf Wurf entgegen. Greta Steffgen freute sich über den Gewinn des Bronzeranges und trauerte nicht dem verpassten Silberrang hinterher. Für beide ist es der größte Erfolg ihrer bisherigen jungen Karriere.
Siegerehrung der Gesamtkonkurrenz im Blockwettkampf Wurf W14
Vier Sprinter- und Springerinnen aus den Reihen des LAV Rheine vertraten in diesem Jahr die blau-weißen Farben des Vereins bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U18 (16/17J.) im Leichtathletikstadion Hohenhorst in Recklinghausen. Nach den Vormeldungen war für alle eine Podiumsplatzierung unerreichbar. Also war die oberste Mission die Sammlung weiterer Wettkampferfahrung. Am Samstag begann für Emma Bovekamp und Hannah Awad Hartmann der Wettbewerb mit dem 100m Sprint. Sichtlich nervös stiegen beide in den Startblock. Sie liefen jeweils ein couragiertes Rennen und die Zeit stoppte für Hannah nach 13,84sec und für Emma nach 13,86. Danach traten sie zusammen mit Svenja Hartmann den Dreisprungwettbewerb an. Svenja schaffte im zweiten Versuch einen guten Sprung auf 8,90m, der sie für den Endkampf und drei weitere Versuche qualifizierte. Diese sprang sie alle um die 9m Marke, konnte sich jedoch nicht weiter steigern und erreichte Platz 8 im Dreisprung. Emma sprang nach dem Hop-Step-Jump auf 8,38m und Hannah landete nach 8,15m in der Sandgrube.
Svenja Hartmann (rechts)
Am Sonntag traten sie zusammen mit Vereinskollegin Laura Hülsmann in der 4x100m Staffel an. Laura trug den Staffelstab aus dem Startblock und übergab diesen nach 100m an Emma, die die Gegengerade sprintete und auf Hannah wechselte. Hannah meisterte die Kurve und übergab das Staffelholz an Schlussläuferin Svenja, die nach 55,23sec ins Ziel sprintete. Sie wurden mit einer neuen Bestleistung und Platz 6 bei den westfl. Jugendmeisterschaften belohnt. Nun geht es in die verdiente Sommerpause.
v.l. Laura Hülsmann, Hannah Awad-Hartmann, Svenja Hartmann und Emma Bovekamp
Die Sonne brannte vom Himmel am vergangenen Donnerstag beim 24. Schülersportfest des LAV-Rheine im Rheiner Jahnstadion und sorgte für perfekte Bedingungen. Diese nutzen die Nachwuchssportler*innen unten auf der Bahn und zündeten mit Begeisterung, Spaß und tollen Leistungen ein „Feuerwerk“ rund um das Laufoval.
Über 50 ehrenamtlichen Helfer*innen aus den eigenen LAV-Reihen ermöglichten es, dass die mehr als 200 jungen Leichtathlet*innen bis 14 Jahre in bis zu vier Einzeldisziplinen oder im Mehrkampf ihren Wettkampf absolvieren konnten. Am LAV-Haus sorgten viele helfende Hände auch für das leibliche Wohl von morgens bis abends.
Den Pokal für die zahlenmäßig größte Gastmannschaft ging 2022 an das 25-köpfige Leichtathletik-Team der LG Ems Warendorf.
Highlight Hindernislauf
Höhepunkt des LAV-Cups war wiederum der Hindernislauf zum Abschluss der Veranstaltung. Erstmalig wurden für die Jüngsten 400m und für die Älteren die 800m angeboten. Über 100 »Kids« hatten sich angemeldet und sorgten mit ihrem Kampfgeist für spannende Rennen.
Start des 400m-Hindernislaufes der 4 und 5-jährigen
Große LAV-Mannschaft mit starken Leistungen
Mit weit über 50 Kindernstellte der Ausrichter die größte Wettkampfmannschaft. Die blau-weißen Hemden sammelten 19 goldene, 14 silberne und 17 bronzene Medaillen, wundervolle Ergebnisse und schöne Platzierungen.
Sophie Kruse und Milla Berg bei Doppelsiegen flott und weit unterwegs
Um 12 Uhr startete der Wettkampf u.a. mit dem Weitsprung der W14. Hier platzte bei Sophie Kruse und Milla Berghaus endlich der Knoten. Sophie legte die persönliche Bestweite von 4,82m in die Grube (Platz 1) und Milla war mit der PB von 4,46m (Platz 3) sehr zufrieden. Beim 100m-Lauf hatte dann Milla mit einer Steigerung um 2/10 auf 13,46sec. die Nase vorn. Sophie platzierte sich auf Rang drei; erstmalig blieb sie in 13,97sec. unter der 14sec.-Grenze. Den Doppelsieg holten die beiden dann im Ballwurf: Sophie siegte mit der neuen PB von 41m vor ihrer Trainingskollegin Milla (38m). Mit einem Sieg, beendete Milla Berghaus die letzte altersbedingte Möglichkeit an den 800m-Hindernislauf teilzunehmen.
Lea Jacobvon Rennen zu Rennen immer schneller
Außer Konkurrenz starte Lea Jacob W15 über die 100m. Ihre gute Form unterstrich sie mit dem Tagessieg und einer erneuten Steigerung auf 13,12sec.. Damit unterbot sie die Norm für die NRW W15- und für die Westfälischen U18 Hallenmeisterschaften.
v.l.: Anna Feldmann-Hilger (Trainerin), Sophie Kruse, Lea Jacob, Jonas Hilling (Trainer) und Milla Berghaus
In der W13erzielte Lara Reich mit dem Ball 19m (Platz 5), über 75m 12,70sec. (Platz 6)m, die 800m Hindernis lief sie in 3:25,90min. (Platz 7) und sprang 2,98m weit (Platz 7).
Jana Rode gelang in der W12 das Kunststück sich gleich dreimal auf Rang drei im 75m-Lauf (11,32sec.), 800m (3:24,36) und im Weitsprung zu platzieren. Dort fehlte ihr mit 3,99m nur 1cm an der begehrten 4m-Marke. Ebenfalls i.d. W12 lieft Pauline Schröder die 75m (13,60sec. Platz 6), die 800m Hindernis (3:54,51 Platz 5), sprang 2,92m weit (Platz 14) und warf den Ball auf 14,50m (Platz 9).
Emil Lorenz teilt sich sein Rennen klug ein
Gleich drei LAV-Aktive gingen in der M11 in den Wettkampf. Emil Lorenz lief als Sieger die 50m in8,16sec. Über die 800m Hindernisstrecke teilte er sich seinen Rennverlauf klug ein und ging vor dem Wassergraben mit einem kurzen Antritt in Führung und gab diese nicht mehr ab (2:57,74min.). Bei 3,67m landete er in den Sand bei Weitsprung (Platz 2). Den Medaillensatz vervollständigte er mit 29m im Ballwurf (Platz 3). Florian Tasche finishte die50m in 8,98sec. (Platz 5) und freute sich über den 3. Rang über die 800m Hindernisstrecke in 3:19,00 min.. Den Ball warf er auf 27,50m (Platz 4) und sprang 3,23m weit (Platz 6). Ben Lukas Hagedorn erhielt für seine 50m in 9,44sec., 3,02m im Weitsprung, 18m mit dem Ball und 3:52,42min. über die 800m Hindernis gleich viermal eine Urkunde für den 7. Platz.
Viele Bestzeiten und -Weiten purzeln beim LAV-Sextet der W11.
Lea Bouhier warf den Schlagball auf 31m und damit auf den obersten Platz des Siegertreppchens. Ihr bester Weitsprungsatz wurde mit der PB von 3,75m (Platz 4) gemessen (50m Rang 11, 800m H. Rang 10). Anni Hagsphil´s weitester Sprung in die Sandgrube wurde mit 3,80m nur 3cm hinter der Erstplatzierten gemessen. Die50m lief sie in 8,23sec. als dritte ein (800m H. Rang 4; Ballwurf 19,5m Rang 10). Amélie Kruses Ball landete bei 25,5m (Platz 5), die 50m beendete sie in 8,52sec. (Rang 7) und den Weitsprung mit 3,49m (Platz 10). Auch Eva Berghaus absolvierte alle fünf Disziplinen (50m 8,6sec. Rang 9; 800m 3:21,44min Rang 6; Weit 3,25m Rang 14, Ball 24m Platz 5). Wie auch Marit Schnorrenberg (50m 8,8sec. Rang 13, 800m 3:20,75 Rang 5; Weit 2,99 Platz 18, Ball 19,5 Rang 11) und Emma Winnemöller (50m 8,82sec. Rang 14, 800m 3:23,41 Rang 7, Weit 3,60 Platz 8; Ball 18m Rang 13).
Große Mannschaft der W11/ 12 mit Trainerin Annalena Schröder
Lena Schräder und Anna Lena Hagedorn absolvierten ebenso in allen vier Disziplinen in der Konkurrenz der Kinder W10. Die 800m Vielseitigkeitsstrecke beendete Lena Schräder erfolgreich als zweite (50m 9,16sec. Platz 6; Weit 3,18m 6. Platz; Ball 15,5m 7. Platz). Anna Lena Hagedorn zeigte folgende Leistungen am Donnerstag (50m 9.82sec. Rang 10; 800m 4:18,84min. 8. Platz; Ball 16m 6. Platz).
Beim Mehrkampf der Jüngsten sind alle Gewinner*nnen
Mit Spaß und Geschick absolvierten die drei- bis neunjährigen Mädchen und Jungen nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm ihre Mehrkämpfe. Und sie standen ihren älteren Vereinskamerad*innen in nichts nach. Für viele Kinder des familienorientierten Vereins war es die erste Wettkampfteilnahme überhaupt.
Stolz kletterten die fünf W4-Mädchen auf das Siegerpodest. Theresa Elling , Emily Foullois, Louisa Ahlert, Emma Kutzner, Thilda Schepers, nahmen i.d. Reihenfolge die ersten sechs Urkundenplätze ein. Dies taten ebenfalls auch die jungen W5-Wettkämpferinnen Hannah Glade 1. Platz, Frieda Hessel 2. Platz, Charlotte Teppe 3. Platz, Pia Wloka 4. Platz. Sowie auch bei den W6-Platzierten von 1 bis 3 für Rieke Emsmann, Lea Marleen Hagedorn, Laura Flüchter. Amalia Albers wurde dritte i.d. W7. Die Entscheidung in der W8 für die LAVerinnen lautete: Milana Brungardt 5. Platz, Jana LaureenHagedorn 16. Platz, Hannah Detiege 18. Platz. In der W9 wurden folgende Auszeichnungen vergeben: Matea Loh 4. Platz, Leonie Tasche 5. Platz, Milla Fettich 11. Platz, Mathilda Welling 13. Platz, Lea Eilers 17. Platz, Carolin Elling 18. Platz
Die M5-Jungen Theo Srb, Mattis Lahmann, Felix Droste und Olli Wasmuth machten i.d. Reihenfolge die ersten vier Plätze unter sich aus. In der M6 kam Eric Schlingmann auf den 2. Platz vor Mark Eichwald auf Rang 3. Den 3-Kampf der M7 entschied Luis Lahrmann für sich. Die M8 Jungen erreichten: Lutz Winnemöller 6. Platz, Leo Wloka 8. Platz, Moritz Ibenthal 9. Platz, Nathan Detiege 10. Platz. Henri Hessel wurde 7.- der M9.
Über die 400m-Hindernisstrecke gaben die Jüngsten dann noch einmal Vollgas
Der Zieleinlauf der Kinder war in folgender Reihenfolge:
KinderW4: Theresa Elling 1. Rang; Emily Foullois 2. Rang; Thilda Schepers Rang 3. Rang; Emma Kutzner 5. Rang
Kinder W5: Pia Wloka 1. Rang; Frieda Hessel 2. Rang; Charlotte Teppe 3. Rang; Hannah Glade 4. Rang
Kinder W6: Rieke Emsmann 1. Rang; Lea Marleen Hagedorn 2. Rang; Laura Flüchter 3. Rang
Kinder W7: Amalia Albers 2. Rang
Kinder W8: Milana Brungardt 5. Rang; Jana Laureen Hagedorn 17. Rang / Hannah Detiege 18. Rang
Kinder M5: Theo Srb 1. Rang; Mattis Lahmann 2. Rang; Felix Droste 3. Rang; Olli Wasmuth 4. Rang
Kinder M6: Eric Schlingmann Rang 1; Mark Eichwald Rang 2
Kinder M7: Luis Lahrmann Rang 1
Kinder M8: Leo Wloka Rang 4, Lutz Winnemöller Rang 6, Moritz Ibenthal Rang 8, Nathan Detiege Rang 10
Kinder M9: Henri HesselRang 6
Theo Srb (M5)
Der Leichtathletikverein Rheine konnte am Ende der Veranstaltung aus organisatorischer und sportlicher Sicht ein erfolgreiches Fazit des LAV-Cups 2022 ziehen. Abgerundet wurde der tolle Leichtathletiktag mit einem gemeinsamen Grillen und Zusammensein am Vereinshaus.
Bei den Freiluft-Westfalenmeisterschaften der U16 hagelte es neue Bestmarken und hervorragende Endkampfplatzierungen. Das ist die stolze Ausbeute von fünf Athletinnen und Athleten des Leichtathletikvereins Rheine.
Durch ihre Vorleistungen hatten sie sich für den Wettbewerb im Hagener Ischelandstation qualifiziert. Für Lea Jacob und Milla Berghaus waren es die zweiten FLVW-Titelkämpfe. Sophie Kruse, Greta Steffgen und Nikita Frolov hatten ihre Feuertaufe.
Den Auftakt in den Wettkampftag machte Greta Steffgen im Kugelstoßwettbewerb der W14. Im Endkampf steigerte sie ihre erst kürzlich bei den Münsterlandmeisterschaften aufgestellten Bestleistung, um 13cm auf 8,45m. Nu 6cm fehlten ihr zur Bronzemedaille. Doch dies trübte ihre Freude über den vierten Rang bei ihrer 1. „Westfälischen“ nicht.
Mit Sophie Kruse absolvierte sie kurz darauf den Diskuswettbewerb im 10-köpfigen Teilnehmerfeld auf der Nebenanlage. Für beide war den Endkampf der besten acht das Ziel mit der 1kg-Scheibe. Gretas Diskus landete im 3. Versuch bei der neuen Bestweite von 20,77m. Sophie zog mit 20,46m aus dem 2. Versuch, wie ihre Teamgefährtin souverän in den Endkampf der besten Acht. Zwar erfolgte hier keine Steigerung mehr. Doch Greta Steffgen konnte sich wiederum über Platz 4 freuen, direkt gefolgt von ihrer Teamkollegin Sophie Kruse auf Rang 5.
Kurz zuvor bestritt Sophie Kruse ihren erst 3. Lauf im 80m-Hürdenlauf vor der vollgefüllten Tribüne. Im 3. Vorlauf der 19 Starterinnen absolvierte sie ein technisch verbessertes und gleichmäßiges Rennen in der neuen Bestzeit von 13,90sec. (Platz 14).
In der M15 war Nikita Frolow mit seiner Vorleistung in der Meldeliste als 8. geführt. Der Vorsatz lautete daher: Endkampf. Und gleich im 1. Durchgang machte er dies mit der 4-kg-Kugel klar: 10,61m persönlicher Rekord. Doch nicht genug: 10,87m in Runde drei. Und nur 1cm fehlten ihm in Versuch vier an der anvisierten 11m-Marke. Vom 1. Platz trennten ihn nach der Auswertung, als fünfter der M15 lediglich 29cm. Damit präsentierte Nikita Frolow sich nach knapp zwei Monaten Training beim LAV, mit einer Serie aller Stöße jenseits der 10m-Grenze. Hinzu eine Steigerung von fast 2 Metern seit seinem 1. Start im blau-weißen Trikot bei den Kreismeisterschaften am 8. Mai.s
Parallel bereiteten sich Milla Berghaus und Lea Jacob auf die 1.- Runde über die 100m-Sprintstrecke, angeleitet von der ehemaligen 400m-Hürden Spezialistin Stefanie Willmann vor. In 6 Rennen wollten sich 33 Teilnehmerinnen in der W14 für das A- und B-Finale der besten 16 qualifizieren. Im 2. Vorlauf finishte Milla Berghaus mit der neuen Bestzeit von 13,63sec. als 3. über die Ziellinie. Nach einer langen Wartezeit war klar, dass Milla den B-Endlauf erreicht hatte. Als 5.- passierte sie die Ziellinie und schloss im Gesamtklassement als 13.- die Sprintentscheidung ab. Im anschließenden Speerwurfwettbewerb konnte Milla nach zuletzt guten Wurfleistungen leider nicht daran anknüpfen und belegte den 9. Rang.
Gleich im Anschluss wurden die 24 Athletinnen der W15 in drei Vorläufen auf die Laufbahn geschickt. Lea Jacob sprintete die 100m-Distanz in 13,22sec., was eine Steigerung um 0,11sec. bedeutete. Nur windunterstütz war sie 2022 mit 13,11sec. bei den Kreiseinzelmeisterschaften schneller. Im Vorjahr hatte sie die Sprintentscheidung als 13.- der besten westfälischen Läuferinnen in Lage abgeschlossen. Am Sonntag schaffte sie als 5.- den Einzug in die A-Finalrunde der besten acht. Diesen Platz bestätigte sie im Endlauf und konnte erfreut die Urkunde für die tolle Leistung entgegen nehmen.
Zum Abschluss eines langen Tages nahm das U16-Quartett des Leichtathletikvereins Rheine in der Besetzung Greta Steffgen, Milla Berghaus, Lea Jacob die Stadionrunde in Angriff. 19 Teams hatten für die Zeitendläufe ihre Stellplatzkarte abgegeben. Technik, Taktik, Schnelligkeit und Timing sind in einem der wenigen Teamwettbewerbe in der Leichtathletik gefragt und am Ende ein Staffellauf, bei dem alle diese Faktoren zusammenkommen. Auf diese Erfahrung konnte das junge LAV-Team in ihrem erst 2. Rennen an diesem Tag nicht zurückgreifen. Im schnellsten der beiden Zeitendläufe trugen die Münsterlandmeisterinnen den Staffelstab als 11.- in 54,83sec. durchs Ziel. Das war ein toller Wettkampf mit vielen Bestleistungen und Fortschritten. Die am Sonntag in Hagen gemachten Erlebnisse werden die Athletinnen und Athleten motivieren für den weiteren Weg in der Leichtathletik. Am nächsten Wochenende des 18./ 19. Juni geht dann die U18 des LAV bei den westfälischen Meisterschaften in Recklinghausen an den Start.
Am Freitag, 03.06.2022, gingen beim Sommerlauf der LG Rheine-Elte insgesamt 15 Kinder an den Start. Für viele war es das erste Mal, dass sie mit einer Startpistole ins Rennen geschickt wurden.
Bei den LAV U6 Rennzwergen starteten 9 Mädchen und Jungen. Im Bambini-Lauf liefen die Kleinsten des Leichtathletikvereins Rheine eine Strecke von 500m. Der schnellste Rennzwerg war Theo Srb, der mit einer Zeit von 2:13 Minuten (9. in der Gesamtwertung) ins Ziel flitzte. Auf Platz 2 innerhalb der Rennzwerge kam Hannah Riemasch mit 2:16 Minuten (13. in der Gesamtwertung) ins Ziel.
Pia Wloka lag auf Platz 3, mit 2.25 Minuten (20. in der Gesamtwertung). Auch Charlotte Teepe, Emily Foullois, Ida Willers, Frieda Hessel, Emma Kutzner und Tilda Schepers sind unter 3 Minuten ins Ziel gekommen. Herzlichen Glückwunsch an alle Rennzwerge, für diese klasse Leistung!
Auch aus der U8 des LAV liefen 3 Kinder des LAV den Bambinilauf. Lukas Stockhorst (2:19min), Leonard Buhrs (2:12min) und Max Wieschebrock (2:19min) gaben ebenfalls Vollgas und hatten viel Spaß an diesem Sommerlauf. Auch hier Gratulation an die jungen Läuferinnen und Läufer!
Neben der U6 und U8 trauten sich auch ältere Kinder an den Start. In der U12 liefen Keerthana Viswanathan und Ben-Lukas Hagedorn besonders gut die 2km. Ben-Lukas Hagedorn lief in seiner Altersklasse als dritter über die Ziellinie (9:40min). Von 10 teilnehmenden Mädchen konnte sich Keerthana Viswanathan durchsetzen und lief somit als erstes Mädchen mit einer Zeit von 8:06min ins Ziel. Damit konnte sie sich den Gesamtsieg bei den Mädchen sichern. Auch Jana Rode startete über die 2km in der Jugend W12. Sie erreichte das Ziel mit einer Zeit von 9:24min und belegte in ihrer Altersklasse Platz 1. Herzlichen Glückwunsch für die tollen Plätze und Leistungen.
Keerthana Viswanathan und Jana RodeBen-Lukas Hagedorn (rechts)
Es war ein aufregend schönes Erlebnis für die Kinder. Auch unser Maskottchen, Rennzwerg Fiete, war kaum zu bremsen. Das Wetter war perfekt und somit konnten alle Kinder ihre Medaillen in der Sonne strahlen lassen.
Ein besonderes Dankeschön geht an die Sporthelferinnen Svenja Hartmann, Emma Bovekamp und Annika Niekrawitz. Sie betreuten die Kinder liebevoll rund um den Lauf, liefen gemeinsam das Rennen mit und feuerten sie an!
Ute BovekampSvenja Hartmann
Als einziger Erwachsener absolvierte Pascal Hartmann die wunderschöne 5km-Strecke durch den Bentlager Wald. In 19:18min lief er als zweiter der M30 ins Ziel und blieb damit wiederum unter der 20 Minutengrenze.
Nachdem am 14.05. bei den Kreiseinzelmeisterschaften Teil 1 im heimischen Stadion die Athleten*innen der Jugend U18 und U16 einen erfolgreichen Wettkampf absolvierten, konnten die jüngeren Athletinnen des LAV Rheines am 11.06. beim zweiten Teil des Wettkampfes sich nun in Ibbenbüren beweisen.
Der Wettkampf startete bei sonnigem Wetter mit dem Hochsprung der Altersklasse W11, in der die beiden Athletinnen Eva Berghaus und Lea Bouhier antraten. Lea Bouhier zeigte eine tolle Leistung bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf. Sie sprang 1,25m und sicherte sich somit den Kreismeistertitel. Eva Berghaus überquerte die Latte bei einer guten Höhe von 1,16m (Platz 7).
Im darauffolgenden 50m Vorlauf sind die Athletinnen Lea Bouhier, Eva Berghaus und Amélie Kruse ein tolles Rennen gelaufen und haben ihre persönlichen Bestleistungen übertroffen. Anni Hagspihl und Keerthana Viswanathan liefen so schnell, dass sie sich im großen Startfeld von 17 Teilnehmerinnen durchsetzen konnten und im Endlauf erneut ihr Können unter Beweis stellten. Anni Hagspihl überquerte die Ziellinie nach 8,20s und verpasste somit knapp das Treppchen, da Keerthana Viswanathan ein wenig schneller mit 8,13s ins Ziel kam.
Beim Weitsprungwettkampf der W11 wurden auch viele gute Leistungen erbracht. Amélie Kruse sprang 3,38m (Platz 14) und musste sich somit im Vorkampf geschlagen geben. Eva Berghaus, Anni Hagspihl, Emma Winnemöller und Keerthana Viswanathan konnten sich alle mit Sprüngen über 3,50m über den Einzug in den Endkampf freuen. Mit einer neuen Bestweite von 3,91m ist Keerthana Viswanathan zufrieden auf dem 2.Platz gelandet.
Neben dem Weitsprung haben Amélie Kruse, Eva Berghaus und Lea Bouhier auch gute Ergebnisse beim Schlagball erzielt. Eva erreichte den 12.Platz mit 24m. Amélie hat sich gegen einen großen Teil der Athletinnen durchgesetzt und konnte sich mit 31,5m den 3.Platz sichern. Der Ball von Lea landete bei 31m (Platz 4).
Nach einem langen Tag standen noch die 800m an, die die Athletinnen Anni Hagspihl (3:16min), Emma Winnemöller (3:18min), Eva Berghaus (3:28min) und Lea Bouhier (3:36min) trotz hoher Temperaturen souverän gemeistert haben.
Paula Gartenschläger, die den LAV Rheine in der Altersklasse W12 im Sprint und Weitsprung vertrat, hat einen souveränen Wettkampf absolviert. Beim Weitsprung landete ihr weitester Sprung bei 3,08m. Auch beim 75m Lauf konnte sie sich mit einer Zeit von 13,18s zufrieden geben.
Nach einem langen Tag konnten die Athletinnen des LAV Rheines mit einem Kreismeistertitel, einem Vizekreismeistertitel, zwei dritten Plätzen und vielen Endkämpfen sowie persönlichen Bestleistungen zufrieden nach Hause fahren und die Sonne noch ein wenig genießen.
Gestern, am 12. Juni, vertrat Charlotte Determann bei irre heißem Wetter und strahlendem Sonnenschein unseren Verein „im Osten“. Sie nahm am Lauf um den Markkleeberger See in Leipzig teil.
Charlotte lief die 9km um den Markkleeberger See in einer Zeit von 51:25 Minuten und sicherte sich den sensationellen 42. Platz in der Gesamtwertung.
Schön, dass unser Verein auch fernab von Rheine ordentlich vertreten wird und wir immer wieder von Wettkämpfen und Läufe erfolgreich berichten können. Ein herzliches Dankeschön an alle Athleten/Läufer und besonders an Charlotte, welche uns diesmal vertreten hat.
Nach den erfolgreichen Münsterlandmeisterschaften und eine Woche vor den U16 Westfalenmeisterschaften nutzte eine kleine sechsköpfige LAV-Crew das Wettkampfangebot des TuS Germania Horstmar. Das Burgmannstädter Sportfest gab die Möglichkeit in den Sprung- und Wurfdisziplinen an den Start zu gehen.
Für die beiden Nachwuchsathletinnen Eva Berghaus und Amelie Kruse war die Aufregung groß. War es doch der erste Wettbewerb nach langer Zeit. Denn aufgrund von Corona bestanden gerade für die jüngeren Altersgruppe nicht so viele Möglichkeiten an den Start zu gehen. Umso erfolgreicher lief es dann bei sonnigen Temperaturen für die beiden in der Altersklasse W11.
Tolle Leistungen und Platzierungen für Eva Berghaus und Amelie Kruse
Erstmals ging Eva Berghaus in ihrer jungen Sportlaufbahn im Hochsprung an den Start und war entsprechend nervös. Gut eingestellt von ihrer Trainerin Annalena Schröder übersprang sie von der Anfangshöhe von 0,99m bis zu 1,23m alle Höhen im 1. Versuch. Damit wurde sie Gesamtsiegerin der W und M 11 und 12.
Siegerehrung W11
Den Doppelsieg sicherten sich Eva Berghaus und Amelie Kruse jeweils mit Bestweiten im Schlagballwurf. Genau bei 30m landete der 80g-Ball von Eva. Bei 26,50m schlug der Ball von Amelie Kruse auf. Damit platzierten sie sich auf den Gold- und Silberrang in der W11. Den Medaillensatz komplett machte Amelie Kruse im Weitsprung. Ihr weitester Satz in die Sandgrube wurde mit 3,43m gemessen. Diese Leistung wurde mit dem Bronzerang belohnt. Erfreut nahmen beide bei den Siegerehrungen die Medaillen und Urkunden entgegen.
Amelie Kruse und Eva Berghaus
Nikita Frolov steigert seine Kugelstoßweite
Wettkampferfahrung sammeln stand für Nikita Frolov am Samstag auf der Agenda. Und seine Bilanz konnte sich sehen lassen. Fünf seiner sechs Versuche mit der 4kg-Kugel landeten bei über 10m. Er steigerte seine erst eine Woche alte Bestleistung von den Münsterlandmeisterschaften auf 10,51m. Als Sieger des Kugelstoßwettbewerb der M15 war Nikita Frolov an diesem Tag nicht zu schlagen.
Vielfache Altersklassensiege
Ebenfalls eine Kugelstoßbestleistung erbrachte Markus Droste in der M40. Sein 7,25kg-schweres Wettkampfgerät landete erst bei 9,45m. Er gewann damit diese wie auch die Diskusausscheidung.
Soweit wie seit drei Jahren flog in Horstmar der 600g Speer von Marina Löwe. Sie erlangte mit der Wurfleistung von 23,24m den W30-Sieg. Gleichfalls gewann sie das Kugelstoßen.
Neben der Wettkampfbetreuung war Trainerin Anna Feldmann-Hilger auch selbst am Start. Mit einer soliden Diskusleistung von 24,04m lag sie mit der 1kg-Scheibe vorne, wie auch in der Kugelstoßdisziplin der W55.
v.l. Markus Droste, Marina Löwe, Anna Feldmann-Hilger, Annalena Schröder, Nikita Frolov
Am nächsten Wochenende heißt es dann Daumen drücken für sechs Athletinnen und Athleten des Leichtathletikvereins Rheine. Durch ihre Vorleistungen qualifizierten sie sich für die westfälischen U16 Meisterschaften in Hagen.
15 jungen Athletinnen und Athleten kehrten nach drei anstrengenden Wettkampftagen erfolgreich von den Münsterlandmeisterschaften zurück. In diesem Jahr wurden sie in den Sportstätten der Stadt Greven ausgerichtet und gingen erstmals über drei Tage. Am Freitag fanden die Wettkämpfe in den Wurfdisziplinen Speer und Diskus statt. Am Samstag starteten die Athletinnen und Athleten der Altersklasse U18 und älter sowie der Dreisprung Wettkampf für Alle. Zuletzt starteten am Sonntag die Wettkämpfe für die Altersklasse U16 und U14.
v.l. Trainerin Anna Feldmann-Hilger, Nikita Frolov, Milla Berghaus, Kai Schröder, Greta Steffgen, Lea Jacob, Sophie Kruse, Jana Rode, Paula Gartenschläger, Trainerin Annalena Schröder
Greta Steffgen konnte gleich drei Meister-Titel in der Altersklasse W14 mit nach Hause nehmen. Am Freitag konnte sie zunächst den Diskuswettbewerb mit einer Weite von 18,70m für sich entscheiden. Am Sonntag setze sie noch einmal einen drauf und sicherte sich nicht nur den Titel im Kugelstoßen, sondern übertraf mit einer Weite von 8,32m auch gleichzeitig ihre persönliche Bestleistung.
Milla Berghaus (W14) ging zum einen im 100m Sprint an die Startlinie. Hier überzeugte Berghaus schon im Vorlauf mit der schnellsten Vorlauf-Zeit der 20 Teilnehmerinnen. Im Endlauf bestätigte sie ihre gute Form noch einmal und sicherte sich den Münsterlandmeister-Titel mit einer Zeit von 13,74 Sekunden. Ihre Vielseitigkeit zeigt Berghaus mit Platz 3 im Kugel-Wettbewerb (7,87m). Im Speerwurf übertraf Berghaus die 20m Marke und konnte auch hier zufrieden den Wettkampf beenden.
Sophie Kruse (W14) sicherte sich bei ihrem zweiten Wettkampf im 80m Hürden Lauf direkt den Vizemeistertitel (13,99 Sekunden). Auch im Kugelstoßen (7,69m) und Diskuswurf (15,13m) zeigte sie einen tollen Wettkampf und konnte sich jeweils den vierten Platz sichern.
Lea Jacob (W15) stellte an diesem Wochenende ihre Sprintstärke unter Beweis – den Vorlauf über die 100m gewann sie, im Endlauf blieb sie der Führenden dicht auf den Fersen und sicherte sich den Vize-Platz mit einer Zeit von 13,33. Auch im Hochsprung konnte sie sich beweisen und den Vizetitel sichern (1,49m). Damit steigerte sie gleichzeitig ihre persönliche Bestleistung.
Kai Schröder (M15) sicherte sich seinen ersten Münsterlandmeistertitel im Dreisprung mit einer Weite von 8,96 Metern. Im Kugelstoßen sicherte er sich mit einer Weite von 9,18 Metern den 5. Platz und eine neue persönliche Bestleistung. Im Diskus konnte Schröder nochmal punkten. Der Diskus landete bei 18,33 Metern, der Bronzerang für Schröder.
Nikita Frolov (M15) absolvierte seinen zweiten Wettkampf in Deutschland und konnte sich direkt den Bronzerang im Kugelstoßen sichern. Mit 10,50 Metern steigerte er gleichzeitig seine persönliche Bestleistung.
Svenja Hartmann sicherte sich im Dreisprung der (wU18) den Vizemeistertitel mit einer Weite von 9,20m. Auch Vereinskollegin Emma Bovekamp zeigte einen tollen Dreisprung-Wettkampf und landete direkt hinter Hartmann auf dem Bronzeplatz mit einer Weite von 8,62 Metern. Zusätzlich starte Bovekamp über die 100m. Ihre gute Zeit aus dem Vorlauf konnte sie im Endlauf bestätigen und übertrat die Ziellinie nach 13,87 Sekunden. Auch Hannah Awad Hartmann (wU18) wagte sich an die 100m und übertrat knapp nach ihrer Vereinskollegin Bovekamp die Ziellinie (13,92 Sekunden).
Annika Niekrawitz sicherte sich im Speerwurf mit einer Weite von 22,65 Metern sowie im Diskuswurf mit einer Weite von 20,41 Metern jeweils den 5. Platz in der Altersklasse wU18. An beiden Wettkämpfen nahm auch Amelie Krüssel teil und beendete beide zufrieden.
Greta Steffgen, Milla Berghaus, Sophie Kruse, Lea Jacob konnten am Ende des Tages mit der 4x100m Staffel in der Altersklasse U16 ein besonders gutes Rennen zeigen und sich auch hier den Münsterlandmeister-Titel sichern. Trotz großer Aufregung übertrat das Staffelteam nach 54,26 Sekunden die Ziellinie. Auch Annika Niekrawitz, Emma Bovekamp, Hannah Awad Hartmann und Svenja Hartmann zeigten ein tolles und diszipliniertes Staffelrennen. Als Abschlussläuferin brachte Hartmann den Staffelstab in einer Zeit von 55,77 Sekunden als erste über die Ziellinie. Damit ein krönender Abschluss der Wettkampftage für den LAV Rheine.
v.l. Annika Niekrawitz, Svenja Hartmann, Hannah Awad Hartmann, Emma Bovekamp, Laura Hülsmannv.l. Greta Steffgen, Milla Berghaus, Lea Jacob, Sophie Kruse
Jana Rode und Paula Gartenschläger vertraten den LAV Rheine in der Altersklasse W12. Auf der 75m Sprintstrecke zeigte Rode ein tolles Rennen und übertrat im Endlauf die Ziellinie nach 11,45 Sekunden. Gartenschläger musste sich im Vorlauf geschlagen geben. Im großen Teilnehmerinnenfeld des Weitsprungwettkampfes konnte Rode sich den siebten Platz mit einer Weite von 3,78m sichern. Auch Gartenschläger nahm erfolgreich am Weitsprung Wettkampf teil. Im Ballwurf zeigte Gartenschläger einen souveränen Wettkampf (19,50m).
Mit insgesamt sechs Bezirksmeistertitel, vier Vizemeistertiteln, vier Bronzetiteln und zahlreichen Finalteilnahmen kehrten die Athletinnen und Athleten des LAV zufrieden zurück nach Hause. Die vielen neuen aufgestellten Bestleistungen sorgten dafür, dass einige von Ihnen sich für die anstehenden Westfalenmeisterschaften qualifizierten. Trainerin Anna Feldmann-Hilger zog eine positive Bilanz und blickt auf sehr erfolgreiche Münsterlandmeisterschaften zurück.