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Wettkampf

Starker Auftritt des LAV Rheine bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften

Dortmund/Rheine – In den vergangenen zwei Wochen war der LAV Rheine bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund mit mehreren jungen Athletinnen vertreten. Auch wenn es diesmal noch nicht für Podestplätze reichte, überzeugten die Nachwuchstalente mit starken Leistungen, persönlichen Erfolgen und wertvollen Erfahrungen auf Landesebene.

Allen voran zeigte Jana Rode (Jahrgang 2011) eine sehr gute Leistung über die 200 Meter. In 27,35 Sekunden steigerte sie ihre erst im Dezember aufgestellte persönliche Bestzeit um mehr als zwei Zehntelsekunden. Die Freude über diese deutliche Verbesserung war entsprechend groß. Am Ende bedeutete die Zeit Platz 16, der Einzug ins Finale blieb ihr zwar noch verwehrt, doch gerade im ersten Jahr der Altersklasse U18 ist die Konkurrenz besonders stark. Die Leistung zeigt jedoch, dass Jana auf einem sehr guten Weg ist.

Auch im Dreisprung war Jana Rode am Start. Mit 10,08 Metern belegte sie Platz 8, zeigte sich mit dem Ergebnis jedoch nicht ganz zufrieden. Unterschiedliche Anlaufrhythmen bei den einzelnen Sprüngen verhinderten eine bessere Weite, sodass sie hinter ihren eigenen Erwartungen blieb. Dennoch sammelte sie wichtige Wettkampferfahrung auf hohem Niveau.

Keerthana Viswanathan (ebenfalls Jahrgang 2011) stellte sich der starken Konkurrenz über die Mittelstrecke. Nach einer krankheitsbedingten Trainingspause war sie gerade rechtzeitig wieder fit geworden, merkte im Rennen jedoch, dass ihr zuletzt ein wenig die Trainingskonstanz gefehlt hatte. In 7:11,96 Minuten erreichte sie dennoch einen hervorragenden 4. Platz. Zwar lag sie damit deutlich über ihrer persönlichen Bestzeit, doch eine Urkunde bei Westfälischen Meisterschaften nimmt man selbstverständlich gerne mit – gerade unter diesen Voraussetzungen.

Im Dreisprung der weiblichen Jugend zeigte zudem Eva Berghaus eine solide Vorstellung. Mit 9,07 Metern belegte sie Platz 5 und konnte sich dabei um acht Zentimeter verbessern, was eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Entsprechend zufrieden fiel ihr Fazit aus, auch wenn noch Luft nach oben bleibt.

Jana Rode & Eva Berghaus

Insgesamt unterstrichen die jungen Athletinnen des LAV Rheine einmal mehr, dass sie auf eine sehr starke Hallensaison zurückblicken können – und dass trotz nicht immer einfacher Trainingsbedingungen. Besonders das Stützpunkttraining Lauf in Münster wird von Keerthana Viswanathan intensiv genutzt und zeigt bereits erkennbare Fortschritte.

Ein großer Anteil an der positiven Entwicklung liegt zudem beim engagierten Trainerteam: Annalena Schröder und Jonas Hilling leisten hervorragende Arbeit und begleiten den Nachwuchs mit viel Fachwissen und Einsatz. Darüber hinaus läuft auch die Nachwuchsarbeit im LAV Rheine auf Hochtouren. Durch die Ausbildung immer weiterer TrainerInnen und TrainerhelferInnen werden die Trainingsbedingungen kontinuierlich verbessert und die sportliche Entwicklung nachhaltig gefördert.

Die Ergebnisse aus Dortmund machen deutlich: Der LAV Rheine ist mit seinem jungen Team auf einem sehr guten Weg – und die kommenden Jahre versprechen noch viele weitere sportliche Erfolge.