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Heiße Temperaturen, starke Leistungen: LAV-Nachwuchs überzeugt in Lage

Lage, 20. Juni 2026 – Trotz hochsommerlicher Temperaturen von deutlich über 30 Grad präsentierten sich die Athletinnen und Athleten des LAV Rheine am Samstag zum Abschluss der FLVW-Einzelmeisterschaften im Carl-Heinz-Reiche-Stadion in Lage in hervorragender Verfassung. Mehrere persönliche Bestleistungen und starke Platzierungen unterstrichen die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins.

Für das herausragende Ergebnis aus Sicht des LAV Rheine sorgte Nachwuchsläufer Emil Lorenz über 800 Meter der Altersklasse M15. In einem Teilnehmerfeld von 18 Läufern, verteilt auf zwei Zeitläufe, übernahm er im vermeintlich langsameren ersten Lauf früh die Initiative. Nach einem mutigen Beginn mit einer 200-Meter-Durchgangszeit von rund 30 Sekunden konnte er das hohe Tempo bis ins Ziel tragen. In 2:07,53 Minuten gewann er seinen Lauf mit vier Sekunden Vorsprung und verbesserte seine bisherige persönliche Bestzeit von 2:15,52 Minuten deutlich. Im Gesamtklassement bedeutete dies einen hervorragenden vierten Platz in einem starken westfälischen Teilnehmerfeld.

Vereinskollege Ben Jarvers startete im zweiten Zeitlauf. Nach seiner erst zwei Wochen zuvor erzielten Bestzeit von 2:12,83 Minuten ging er das Rennen sehr engagiert an und passierte die ersten 200 Meter in schnellen 28 Sekunden. Zwar konnte er das hohe Anfangstempo noch nicht vollständig bis ins Ziel halten, dennoch verbesserte er sich erneut auf starke 2:12,21 Minuten. Mit Platz neun zeigte sich der LAV-Athlet zufrieden und konnte seine Leistung positiv einordnen.

Auch Keerthana Visvanathan überzeugte über 800 Meter der W15. Mit der siebtbesten Meldeleistung angereist, steigerte sie ihre persönliche Bestzeit trotz der bereits um 11.50 Uhr herrschenden großen Hitze auf 2:26,44 Minuten. Im Feld von 15 Läuferinnen erreichte sie einen ausgezeichneten fünften Platz in Westfalen.

Im 200-Meter-Lauf der weiblichen U18 stellte sich Jana Rode der Konkurrenz. Gegen einen Gegenwind von 1,9 Metern pro Sekunde belegte sie im ersten von fünf Zeitendläufen Rang zwei. Besonders der Zieleinlauf vor der Haupttribüne sorgte für zusätzliche Motivation. Mit 27,62 Sekunden belegte sie im Gesamtklassement Platz 17 unter 34 Teilnehmerinnen.

Im Kugelstoßen der W15 konnte sich Eva Berghaus gegenüber ihrer Meldeposition deutlich verbessern. Mit einer Weite von 8,51 Metern arbeitete sie sich vom elften Meldeplatz auf Rang neun vor und verpasste den Endkampf der besten acht Athletinnen des 14-köpfigen Teilnehmerfeldes nur knapp. Die Bronzemedaillengewinnerin im Speerwurf vom vergangenen Wochenende zeigte sich dennoch zufrieden mit ihrer Leistung.

Am Nachmittag trat Lea Bouhier im Diskuswurf der W15 unter schwierigen Bedingungen auf dem Nebenplatz an. Hohe Temperaturen und fehlende Schattenmöglichkeiten erschwerten den Wettkampf zusätzlich. Nach zwei ungültigen Versuchen gelang ihr im dritten Durchgang mit der ein Kilogramm schweren Scheibe ein gültiger Wurf auf 19,71 Meter. Damit erreichte sie den Endkampf und belegte am Ende Rang sieben. Als Belohnung durfte sie eine Urkunde mit nach Hause nehmen.

Die LAV-Athletinnen und Athleten bewiesen damit einmal mehr ihre starke Entwicklung und konnten trotz der extremen Wetterbedingungen zahlreiche persönliche Erfolge feiern.