LAV-Athleten stellen sich dem virtuellen Teekottenlauf

Noch immer hält die Corona Pandemie die Welt in Atem und viele Veranstaltungen, wie auch Laufwettbewerbe, sind untersagt. So musste sich die Lauf-Gemeinschaft Emsdetten auch in diesem Jahr eine andere Idee für ihren traditionellen Salvus-Teekottenlauf überlegen. Das Jahr 2020 ist das beste Beispiel dafür, dass Läufe auch virtuell abgehalten werden können. So wurde der erste virtuelle Salvus-Teekottenlauf nach über 30 bisher „normalen“ Läufen ins Leben gerufen, um diese Serie fortzusetzen. Mit der Teilnahme haben die Athleten nicht nur ein Trainingsziel vor Augen, sondern spenden gleichzeitig noch ihre Startgebühr für einen guten Zweck. Die gesammelten Gelder werden von der LG Emsdetten an verschiedene Einrichtungen übergeben. Die Teilnahme am Lauf war ganz einfach. Strecke aussuchen, egal ob im Wald, im Park oder auf dem Laufband, Zeit stoppen und eingeben. Natürlich alles unter den zurzeit geltenden Kontaktbeschränkungen.
Insgesamt 1265 Läufer und Läuferinnen stellten sich dieser neuen virtuellen Herausforderung und bewältigen verschieden Strecken. Darunter auch sieben Athleten des LAV Rheine. Keerthana Viswanathan und Eva Berghaus bewältigten die „Kleine Teekottenmeile“ über 1,4 Kilometer. In der Altersklasse W9 ergatterte Keerthana sich den ersten Platz in einer Zeit von 6:12 Minuten, dicht gefolgt von Eva Berghaus, die mit einer Zeit von 6:52 Minuten auf Platz 5 landete. Milla Berghaus startete in der Jugend W12 und bestritt die „Große Teekottenmeile“ über 2,4 Kilometer. Mit einer Zeit von 11:42 Minuten landete sie auf dem vierten Platz. Franziska Pott, Christine Richter, Annalena Schröder und Kai Schröder liefen die 5 Kilometer Strecke. Franziska Pott und Christine Richter starteten in der Altersklasse der Frauen. Mit einer Zeit von 28:33 Minuten landete Franziska auf Platz 24., mit einer Zeit von 31:22 Minuten Christine auf Platz 41.. Annalena Schröder sicherte sich in der weiblichen Jugend U20 den 5. Platz mit einer Zeit von 38:35 Minuten. Kai Schröder lief in einer Zeit von 38:55 Minuten auf den 24. Platz in der männlichen Jugend U14.
Bei allen Teilnehmern standen vor allem der Spaß sowie die Herausforderung trotz der aktuellen Corona Pandemie einen Wettkampf zu bestreiten im Vordergrund. Eine Urkunde gab es auch für jeden Läufer am Ende per Mail. Die Lust auf eine kleine Herausforderung trotz der Corona Pandemie ermuntert hoffentlich beim nächsten virtuellen Lauf noch mehr fleißige LAVer. Trotzdem hoffen wir, dass der Teekottenlauf im nächsten Jahr wieder in gewohnter Form stattfinden kann, sodass der LAV seine Laufleistung wieder vor Publikum präsentieren kann.

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