Düsenapparat, Jetpacks und Schuhe mit Raketenantrieb

Nach drei erfolgreichen Wochen stellte der Jugendausschuss des LAV Rheine auch in der vierten und fünften Woche eine spannende Aufgabe für alle Athleten. In der vierten Runde stand der Dreikampf im Vordergrund. Die Kinder sollten drei Disziplinen aus der Leichtathletik, jeweils eine zum Thema Wurf, Sprung und Laufen, auf eine kreative Weise darstellen. Diese sollten per Video festgehalten und an den Jugendausschuss verschickt werden. Auch in dieser Woche überraschten die Athleten den Jugendausschuss wieder mit ihren kreativen Ideen. So wurden zum Beispiel der Pool im Garten zur Weitsprunggrube und Wasserbomben zum Wurfgerät. Dreikämpfe in Gummistiefeln oder im Wald waren auch dabei, genauso wie der „Corona Dreikampf“ vor dem Fernseher im Bett. Auf die Weise konnten auch die Trainer und Trainerinnen Inspirationen sammeln und diese nach der Corona Zwangspause in ihr Training mit einbauen.

In der fünften Woche der LAV Challenge ging es um das Sportoutfit der Athleten. Der Jugendausschuss hatte die Aufgabe gestellt, dass die Athleten ihr liebstes Sportoutfit anziehen und es in einer Siegerpose präsentieren. Zusätzlich sollten die Kinder das Outfit mit kreativen Accessoires aufpimpen und so ihr Traumtrainingsoutfit präsentieren. Neben dem Outfit stand aber auch das Wurfgerät in Woche fünf im Vordergrund. Die Athleten hatten die Aufgabe, einen Alltagsgegenstand so umzufunktionieren, dass er sich als Wurfgerät eignet. Schließlich sollten die Athleten ein Foto vom Outfit samt Wurfgerät machen und dem Jugendausschuss schicken, um Punkte für das Ranking zu sammeln. Die Ergebnisse waren wie in den vorherigen Wochen sehr kreativ und einzigartig. Ob Düsenapparat oder Jetpacks, Schuhe mit Raketenantrieb oder der City Roller als fahrbarer Untersatz, die Ideen der Athleten waren grenzenlos. Auch wenn wir die Athleten schon einige Wochen nicht mehr gesehen haben und kein Training machen konnten, haben einige deutlich an Muskeln zugenommen (Outfit wie Superman) oder ganz schön große Füße bekommen (Papas Rennschuhe). Auch die neu entdeckten Wurfgeräte waren sehr vielseitig. Von der Kelle, bis hin zur Handtasche über Regenschirme und Trockentücher waren wirklich alle Haushaltsgegenstände vertreten. Die Kreativität der Kinder wird auf jeden Fall belohnt und zahlt sich hoffentlich bald aus, wenn die Preise für die Teilnahme an der Corona Challenge im normalen Training verliehen werden können. Der Jugendausschuss hofft, dass es auch in der sechsten Woche eine rege Beteiligung an der Challenge gibt. Trotzdem hoffen natürlich alle, sowohl Athleten, als auch Trainer, dass das Training im Stadion bald wieder aufgenommen werden kann.

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