LAV-Challenge geht in die zweite Runde

In der letzten Woche mussten die LAV Athleten noch fleißig Fotos vor dem heimischen Jahnstadion in Rheine knipsen, um die erste Woche der LAV Challenge erfolgreich zu bestehen. Doch darauf folgte direkt die zweite Runde, in der eine etwas komplexere Aufgabe auf die Familien wartete. Auch in dieser Woche wurde der Jugendausschuss wieder kreativ, um den Athleten sowie deren Familien trotz Trainingszwangspause eine schöne Zeit zu bereiten. In der Leichtathletik geht es schließlich um Bewegung und die soll auch in diesen schweren Zeiten nicht in Vergessenheit geraten.

Für die zweite Challenge Woche wurde eine Fotoralley durch Rheine vorbereitet, für die die Familien die Fahrräder aus dem Schuppen holen mussten. Verschiedene Bilder gaben Hinweise auf die einzelnen Zielorte, an denen verschiedene Fragen oder Aufgaben bewältigt werden mussten. Zunächst ging es, wie auch anders zu erwarten, zum Jahnstadion. Da der LAV im letzten Jahr sein 25-jähriges Bestehen mit dem gesamten Verein feierte, war die Antwort auf die Frage nach dem Gründungsjahr des Vereins einfach zu beantworten. Daraufhin ging es in den Stadtpark, wo die Skulptur am Teich gefunden werden musste. Dort sollten die Athleten ein Foto mit der Statur machen. Natürlich wurde auch diese Aufgabe von allen kreativ gelöst. Für die dritte Aufgabe musste die Emsgalerie gefunden werden, aber auch dies sollte für niemanden ein Problem dargestellt haben. Die Frage dazu war ein wenig kniffliger – eine Schätzfrage. Wie viele Shops befinden sich in der Emsgalerie, ausgenommen die verschiedenen Cafés und Restaurants? Auch wenn die meisten schon mal eine Shopping Tour in der Emsgalerie gemacht haben, war dies keine einfache Frage. Die richtige Lösung ist 34.

Ziel vier der Fotoralley war der Brunnen vor dem Wirtschaftskontor, worauf sich auch direkt die nächste Frage bezog. Dabei ging es um die Stadtbücherei, die früher mal in diesem schönen Gebäude zuhause war. Am Silo der Emsmühle sollten danach die Hochwassermarken der letzten Jahrhunderte ausfindig gemacht werden. Nach dem Jahr des höchsten Pegelstands der Ems wurde gefragt, welcher am 10. Februar 1946 in Rheine gemessen wurde. Die vorletzte Station lockte die Athleten zur Saline im Bentlager Wald, auch ein Trainingsort für die Laufeinheiten der Athleten. Dort sollte das LAV Logo nachgestellt werden, dabei wurde der Kreativität freien Lauf gelassen und die Familien durften alle Materialien nutzen, die sie finden konnten. An der letzten Station, dem Naturzoo Rheine, wurde noch einmal eine Schätzfrage gestellt. 1000 Tiere verschiedenster Arten sind dort zuhause. Diese Zahl galt es zu schätzen und auch diese Aufgabe wurde von allen Athleten fast perfekt gelöst.

Zum Abschluss wurde natürlich noch ein Siegerfoto geknipst, wie es nach einem erfolgreichen Wettkampf eben üblich ist. Durch die richtigen Antworten und Bewältigung der verschiedenen Aufgaben wurden an den einzelnen Stationen Punkte gesammelt, die letztendlich die Platzierung der einzelnen Teams ausmachen. Diese beeinflusst das Ranking, welches vom Jugendausschuss zusammengestellt wird. Zwar wird in nächster Zeit immer noch kein geregeltes Training stattfinden, trotzdem hofft der Jugendausschuss weiterhin auf eine rege Teilnahme bei der wöchentlichen LAV Challenge. Im Prinzip stellt die LAV Challenge einen etwas anderen Mehrkampf da. Neben den zwei bisherigen Durchläufen folgen noch weitere Challenge Wochen. Durch die Bewältigung der verschiedenen „Disziplinen“ sammeln die Athleten durch Fleiß und Kreativität Punkte, die am Ende belohnt werden. Eine Siegerehrung soll es natürlich, wie bei einem normalen Wettkampf auch, am Ende geben. Ganz gespannt ist der Jugendausschuss auf die Ergebnisse der nächsten Woche, in der es um die Disziplin Hindernislauf geht.

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